Forscher schlagen Alarm: Smartphones und Tablets können das Gehirn von Kleinkindern schädigen

2. Februar 2015 0 Kommentar(e)

Forscher des Medical Centers der Universität Boston schlagen Alarm: Der allzu früher Gebrauch von Smartphones kann die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten und vor allem der Selbstkontrolle eines Kleinkindes behindern.

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Foto: iStockphoto, ssj414

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Zwar ist die Anzahl der Studien, die die Auswirkungen von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets auf das Verhalten von Kindern unter 3 Jahren zeigen, noch überschaubar, aber der erzieherische Nutzen für diese Altersschicht wird stark angezweifelt. Wir wissen jedenfalls, dass Säuglinge und Kleinkinder am meisten durch sogenannte Face-to-Face-Erfahrungen lernen. Also direkt von der Mutter oder vom Vater.

Alles wenig überraschend. Es wird ja auch wohl niemand auf die Idee kommen, einem zweijährigen Kind ein Tablet in die Hand zu drücken, um es ruhigzustellen. Doch alleine durch die Möglichkeit, dies zu tun, wird dies auch passieren. Zunächst sporadisch, später immer öfter. Und genau davor warnen die Forscher.

Immerhin gibt es schon viele Studien, die belegen, dass Kinder, die jünger sind als rund 3 Jahre, nicht vom Fernsehen lernen können. Im Gegenteil, das frühe Fernsehen lässt ihre sozialen Fähigkeiten und die Entwicklung ihrer Sprache verkümmern. Man darf vermuten, dass die Verwendung von mobilen Geräten ähnliche Auswirkungen zeitigen.

Bauklötze statt Tablet

„Das Spielen mit Bauklötzen fördert die mathematischen Fähigkeiten eines Kleinkindes jedenfalls mehr, als irgendein elektronische Gadget, auch wenn es noch so interaktiv ist“, so die Forscher.

Die Forscher raten, jede Anwendung selbst auszuprobieren, bevor wir sie an die Kinder weitergeben. Und auch zunächst einmal gemeinsam mit den Kindern anzuwenden. Der Hausverstand sollte dann entscheiden, ob sie für die Kinder geeignet ist oder nicht. Im Zweifelsfalle eher nicht.

Quelle: University Herald

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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