FlexConnect.IVI: Auto-Infotainment-Systems auf Android-Basis

Hartmut Schumacher 23. Mai 2015 0 Kommentar(e)

Das neue Fahrzeug-Infotainment-System „FlexConnect.IVI“ von Mitsubishi basiert auf Android, unterstützt aber nicht die „Android Auto“-Funktionen. Dafür jedoch kann das System mit gleich drei Bildschirmen aufwarten.
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Der berührungsempfindliche Hauptbildschirm des Auto-Infotainment-Systems „FlexConnect.IVI“ hat eine Diagonale von 12,1 Zoll. (Foto: Business Wire)

Der berührungsempfindliche Hauptbildschirm des Auto-Infotainment-Systems „FlexConnect.IVI“ hat eine Diagonale von 12,1 Zoll. (Foto: Business Wire)

Mitsubishi Electric Automotive America hat eine neue Generation seines Infotainment-Systems für Fahrzeuge vorgestellt: „FlexConnect.IVI“ basiert auf dem Betriebssystem Android, verwendet aber nicht die „Android Auto“-Funktionalität, um Smartphones über den Bordcomputer bedienbar zu machen, sondern setzt stattdessen auf eine eigenständige Android-Version, die den Bordcomputer kontrolliert.

FLEXConnect.IVI steuert gleich drei Bildschirme an: Der 12,1-Zoll große berührungsempfindliche Hauptbildschirm in der Mitte der Konsole wird ergänzt erstens durch einen 12,3-Zoll-Instrumentenbildschirm hinter dem Lenkrad und zweitens durch ein kleineres Head-up-Display in der Windschutzscheibe.

Der Hauptbildschirm lässt sich virtuell halbieren oder dritteln, um zwei oder drei Funktion gleichzeitig anzeigen zu können. Vom Hauptbildschirm aus kann der Fahrer einfach Navigations-, Multimedia- und Klimaanlagen-Informationen an die anderen Bildschirme weiterreichen.

Das Mitsubishi-Infotainment-System steuert drei Bildschirme an, darunter ein Head-up-Display auf der Windschutzscheibe. (Foto: Business Wire)

Das Mitsubishi-Infotainment-System steuert drei Bildschirme an, darunter ein Head-up-Display auf der Windschutzscheibe. (Foto: Business Wire)

Spezialisierter Prozessor von Texas Instruments

Der Bordcomputer verwendet den ARM-/OMAP-kompatiblen Prozessor DRA74x („Jacinto 6“) von Texas Instruments, der speziell für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt wurde.

„Ähnliche Systeme mit Multi-Prozessor-Architekturen müssten sich anstrengen, um eine ähnliche nahtlose Benutzererfahrung zu erreichen“, sagte Gareth Williams, Manager bei Mitsubishi Electric Automotive America. „FlexConnect.IVI baut auf eine flexible und erweiterbare Architektur auf, die es den Anwendern erlaubt, auf einfache Weise Inhalte zwischen den Unterhaltungssystemen des Autos und anderen Geräten wie Tablets und Telefonen zu teilen.“

Informationen darĂĽber, wann das Infotainment-System in den ersten Autos auftauchen wird, hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben.

Quellen: Mitsubishi Electric Automotive America, Texas Instruments

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.