Plug: Kickstarter-Projekt will privaten Cloud-Speicher revolutionieren

Redaktion 26. Juli 2013 4 Kommentar(e)

Cloudspeicher ist zurzeit in aller Munde. Ob Google Drive, Dropbox oder Skydrive: Das Managen und Synchronisieren von großen Datenmengen ist heutzutage ein Kinderspiel. Doch in Zeiten von PRISM und NSA macht sich jeder Gedanken um die Sicherheit der eigenen, teils sensiblen Dateien. Mit Plug gibt es nun ein neues Kickstarter-Projekt, welches ermöglicht seinen eigenen, privaten Cloudspeicher zu errichten.

Gibt es mit Plug bald den ersten privaten Cloudspeicher. (Foto: Kickstarter)

Gibt es mit Plug bald den ersten privaten Cloudspeicher? (Foto: Kickstarter)

Die Diskussionen um den Datenschutz im Web sind in den letzten Wochen wieder neu entfacht. Nachdem bekannt wurde, dass der amerikanische Geheimdienst großen Mengen an privaten, vertraulichen Daten mitliest, sind viele vorsichtiger geworden im Umgang mit Cloudspeicher und Co. Ein amerikanisches Entwicklerteam hat davon die Nase voll und mit Plug ein neuartiges Gadget entwickelt, welches ermöglicht, in den heimischen vier Wänden einen privaten Cloudspeicher zu eröffnen.

Die Idee dahinter ist so simpel wie genial: Über einen kleinen Adapter wird die heimische, externe Festplatte über LAN mit dem Internet verbunden. Möchte man nun mit bestimmten Geräten auf den Speicher zugreifen, so muss nur eine entsprechende Software auf PC, Mac, Tablet oder Smartphone installiert werden – wie auch bei anderen Cloudservices. Um auch ohne verfügbare Internetverbindung Zugriff auf die Dateien zu erhalten, können diese auch offline gespeichert werden.

Mittels Plug können ebenfalls Rechte vergeben werden, welche Nutzer auf welche Dokumente Zugriff bekommen. Auch Bilder oder Videos können über dieses Prinzip schnell geteilt werden. Und: Nennt man einen SmartTV mit Internetverbindung sein Eigen, so können auch dort Fotos und Videoclips betrachtet werden.

Ein weiteres Argument für Plug sind die Kosten. Benutzt man beispielsweise einen 2 Terabyte-Speicher bei Dropbox, so muss man jährlich rund 600 Euro auf den Tisch legen. Anders bei Plug: Für eine entsprechende Festplatte werden nur rund 100 Euro fällig, für das Gadget umgerechnet 50 Euro. Wo wir gerade beim Preis sind: Das Crowdfunding-Projekt ist mit rund 650.000 Dollar um knapp das Zehnfache über den angepeilten Zielwert. Das zeigt uns, dass das Interesse an sicheren Daten ungebrochen ist. Vor allem die Geschehnisse der letzten Wochen dürften ihren Beitrag dazu geleistet haben.

Würdet ihr euch einen solchen sicheren, privaten Cloudspeicher zulegen? Nutzt ihr einen Cloudspeicher à la GDrive oder Dropbox?

Quelle: Kickstarter

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