Weg mit alten Zöpfen: USB-Typ-C-Anschluss ersetzt die Kopfhörerbuchse

Hartmut Schumacher 18. August 2016 0 Kommentar(e)

Wenn Smartphones auf die altehrwürdige Kinkenbuchse zum Anschließen von Kopfhörern verzichten, dann bringt das einige Vorteile mit sich.

Auch interessant: Motorola Moto Z & Moto Z Force: Modulare Smartphones vorgestellt

(Foto: USB Implementers Forum, Inc.)

(Foto: USB Implementers Forum, Inc.)

3,5-Millimeter-Klinkenbuchsen und -Stecker für Kopfhörer sind schon seit mindestens 1964 im Einsatz. Und auch heute noch verwendet der Großteil der Smartphones derartige Anschlüsse.

Das könnte sich aber bald ändern. Denn aller Wahrscheinlichkeit nach wird die (analoge) 3,5-Millimeter-Buchse in den nächsten Jahren nach und nach durch einen (digitalen) USB-Typ-C-Anschluss (das Bild oben zeigt einen USB-Typ-C-Stecker) ersetzt, der den neuen USB-Audiostandard 3.0 unterstützt.

Das Problem dabei ist natürlich, dass dadurch die zahllosen bereits vorhandenen Ohrhörer und Kopfhörer nutzlos werden – oder aber die Verwendung eines Adapters erfordern. Demgegenüber stehen jedoch einige Vorteile:

Zum einen lässt sich durch das Wegfallen der Klinkenbuchse Platz sparen – so dass entweder mehr Platz zur Verfügung steht für beispielsweise Lautsprecher und Akkus oder aber die Gehäuse kleiner (und vor allem flacher) werden können.

Zum anderen wird es durch das Verwenden von digitalen Audiosignalen leichter, die Audiodaten zu bearbeiten (beispielsweise um Störgeräusche zu unterdrücken), bevor sie an die Kopfhörer geliefert werden.

Das Motorola-Smartphone „Moto Z“ ist eines der ersten Geräte, das auf eine Audio-Klinkenbuchse verzichtet.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HS

Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.