ZTE stellt das Nubia Z5 offiziell vor

Tam Hanna 27. Dezember 2012 0 Kommentar(e)

Der chinesische Handyhersteller ZTE ist seit langer Zeit im Bereich 3G-Dongles und Netzausstattung aktiv. Seit einiger Zeit drängt das Unternehmen auch in den Bereich Handsets – man möchte seinen Partnern alles aus einer Hand anbieten.In der Vergangenheit waren die Telefone des Herstellers eher im Low-End und Mid-Range-Bereich angesiedelt (z.B. das mit nur 256MB RAM ausgestattete ZTE Orbit). Mit dem schon im Dezember erstmals geleakten Nubia Z5 betritt ZTE nun den High-End-Markt.

Das Nubia Z5 ist eines der wenigen Telefone mit FullHD-Bildschirm (Bildquelle: FutureZone.at)

Die mit Abstand wichtigste Spezifikation des neuen Geräts ist die Bildschirmauflösung. Sie liegt mit FullHD auf der Höhe der Zeit – weder Samsung noch LG haben derzeit ein Telefon mit einer so hohen Auflösung im Angebot. Trotzdem bleibt das Gerät sehr dünn: an der dicksten Stelle misst es gerade mal 7.6 Millimeter, das Gewicht von 126 Gramm für die Aluminiumversion ist minimal.

Auch die sonstigen Spezifikationen fallen sehr zufriedenstellend aus. Der aus dem Hause QualComm stammende Vierkernprozessor arbeitet mit 1.5GhZ Takt, der Arbeitsspeicherausbau von 2GB entspricht dem, was man heute von High-End-Telefonen erwartet. Der gesamte interne Speicher ist 32GB groß.

Auch bei der Kamera lässt sich ZTE nicht lumpen. Der mit 13 Megapixel arbeitende Sensor bekommt eine Linse mit der durchaus hohen Blendenzahl 2.2 – diese stammt aus dem Hause Konica Minolta. Der Akkumulator ist wegen der geringen Dicke fest verbaut, die Kapazität von 2300 mAH sollte aber keine Probleme machen.

Leider ist noch nicht bekannt, ob und wann das für den chinesischen Markt angekündigte Telefon nach Europa oder Amerika kommt. Die normale Version kostet umgerechnet 420 Euro, eine wesentlich teurere Version mit Titaniumgehäuse soll ebenfalls verfügbar sein.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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