Das hauchdĂŒnne Oppo R5 im Test

15. Februar 2015 4 Kommentar(e)
Das hauchdĂŒnne Oppo R5 im Test Androidmag.de 4 4 Sterne

DĂŒnner, leichter, schneller: Der Smartphone-Markt ist stark umkĂ€mpft, um die eigene Ware an den Mann zu bringen, gilt es aufzufallen. Oppo schafft das: Das R5 gehört zu den dĂŒnnsten GerĂ€ten der Welt. Überzeugt auch der Rest?

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Optisch schindet das Oppo R5 mÀchtig Eindruck.

Doch kann es auch in Sachen Leistung ĂŒberzeugen?

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Ein wahrer Hingucker, vor allem Smartphone-Ästheten werden sich ĂŒber das Oppo R5 freuen.

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Außen hui, innen nicht immer: Fehlende Slots und der schwache Akku sorgen fĂŒr PunkteabzĂŒge.

Als Oppo im Oktober des Vorjahres das R5 der Weltöffentlichkeit prĂ€sentierte, war das Erstaunen groß: Mit einer Tiefe von gerade einmal 4,85 Millimetern gehört das Oppo-Phone zu den mit Abstand dĂŒnnsten GerĂ€ten am Markt. Die schlanke Bauweise soll aber nicht das einzige Alleinstellungsmerkmal sein: Der chinesische Hersteller verspricht auch satte Leistung, High End-Komponenten und durchdachte Extras. Wir gehen der Frage nach, wie viel Smartphone wirklich in einem derart dĂŒnnen GehĂ€use stecken kann.

DĂŒnn und schnell?

Die durchaus ĂŒberraschende Antwort: Gar nicht mal so wenig. Klar, Oppo musste einige Kompromisse eingehen – dazu spĂ€ter mehr – insgesamt ist das R5 aber durchweg mit Hardware der oberen Mittelklasse beziehungsweise der Oberklasse ausgestattet. Im Inneren des Aluminium-Bodys werkelt mit dem Snapdragon 615 einer der ersten 64 Bit-SoCs von Qualcomm. Acht Cortex A53-Kerne (4 x 1,7 GHz, 4 x 1,0 GHz) sorgen fĂŒr ausreichend Leistung, wenngleich im direkten Vergleich mit der oberen Fahnenstange der verfĂŒgbaren Prozessoren deutlich Luft nach oben ist – was ob des bereits ein wenig fortgeschrittenen Alters der CPU aber nicht weiter verwundert. Insgesamt aber ein zufriedenstellendes Leistungsergebnis, fĂŒr das neben dem Snapdragon auch noch 2 GB RAM, 16 GB interner Speicher (nicht erweiterbar) und Android 4.4.4 verantwortlich zeichnen. Überzogen ist das androide Betriebssystem mit der hauseigenen ColorOS-OberflĂ€che, die einige Eigenheiten mit sich bringt: Ein dezidierter App-Drawer ist, Ă€hnlich wie auch bei Huawei, nicht an Bord, dafĂŒr ĂŒberzeugt die Integration von zahlreichen Wischgesten zum Entsperren des GerĂ€ts oder zum Starten von Apps.

Als Betriebssystem kommt ColorOS 2.0 zum Einsatz, welchem Android 4.4.4 zu Grunde liegt.

Als Betriebssystem kommt ColorOS 2.0 zum Einsatz, welchem Android 4.4.4 zu Grunde liegt.

 

Praktische Kamerafunktionen

An der Vorderseite prangt eine 5 MP-Weitwinkelkamera, die annehmbare, aber keineswegs ĂŒberragende Fotos schießt – fĂŒr Selfies und Videochats ist die QualitĂ€t aber ausreichend. Besser gefiel im Test die rĂŒckseitige Knipse: Unsere Testaufnahmen waren krĂ€ftig und sauber aufgelöst, dank spezieller Modi ist der geneigte Smartphone-Fotograf fĂŒr jede Szenerie gerĂŒstet. Etwas unpraktisch ist die Positionierung der rĂŒckseitigen Linse: Die ist schlichtweg dicker als das restliche GehĂ€use, wodurch das R5 nicht ganz plan aufliegt – theoretisch nicht schlimm, in der Praxis mitunter aber ein wenig lĂ€stig; zu wenig aber fĂŒr einen Punkteabzug.

Das Oppo R5 steckt in einem Metall-GehÀuse das nicht nur gut aussieht, sondern auch gut in der Hand liegt.

Das Oppo R5 steckt in einem Metall-GehÀuse das nicht nur gut aussieht, sondern auch gut in der Hand liegt.

 

Modelmaße

Vor allem auch, weil das GehĂ€use ansonsten fast ausschließlich ĂŒberzeugt: Das Oppo R5 liegt wunderbar in der Hand, die harten Kanten, kombiniert mit dem dĂŒnnen Rahmen und der Fertigung aus Aluminium, vermitteln einen hochwertigen Eindruck. Zwei kleine Haken gibt es allerdings: So edel das GerĂ€t auch aussieht, Oppo musste – wie eingangs erwĂ€hnt – einige Kompromisse eingehen: So gibt es neben dem fehlenden Speicherkartenslot auch keine Auslassung fĂŒr Kopfhörer, Headsets können nur per Bluetooth mit dem R5 verbunden werden. Außerdem ließ sich bei intensiver Nutzung ein rascher Anstieg der GehĂ€usetemperatur feststellen, nach bereits wenigen Minuten wurde das R5 warm, nach mehreren Stunden unangenehm heiß.

Starkes Display

Im Test passierte zwar nichts weiter, irgendwann empfiehlt es sich dann aber doch, das R5 aus der Hand zu legen und das Display in den Ruhezustand zu versetzen. Das misst ĂŒbrigens 5,2 Zoll in der Diagonale, löst in Full HD auf und weist daraus resultierend eine Pixeldichte von 423 ppi auf. Dank der verwendeten AMOLED-Technologie sind die Farben knackig, auch Helligkeitswert und BlickwinkelstabilitĂ€t ĂŒberzeugen.

Besonders das UltradĂŒnne GehĂ€use mit 4,9 Millimeter macht ordentlich was her.

Besonders das UltradĂŒnne GehĂ€use mit 4,9 Millimeter macht ordentlich was her.

Fazit

Auf den ersten Blick löst das Oppo R5 nicht nur bei Smartphone-Enthusiasten JubelstĂŒrme aus: Das GerĂ€t ist rank und schlank, sieht wunderbar aus und liegt dementsprechend angenehm in der Hand. Einige kleine SchwĂ€chen in der Umsetzung trĂŒben den Spaß zwar, insgesamt hinterlĂ€sst das Oppo R5 aber einen hervorragenden Eindruck.

daumen_hoch
Ansprechendes Design
Trotz Metallrahmen extrem leicht

 

daumen_runter

Enorme Hitzeentiwcklung
Kein 3,5mm Klinken-Stecker

 

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Android
4.4.4
5,2"
1920x1080
Gewicht
155 g
13 MP
5 MP
Kamera
16 GB
GB
Speicher
2 GB
RAM
8x
1,7 & 1,0 GHz
CPU



OK USB OK HDMI OK GPS OK HSPA+ OK WLAN (a,b,g,n) OK Bluetooth 4.0
Abmessungen: : 148,9x74,5x4,9 (in mm - Höhe x Breite x Tiefe)

Display: 5 Sterne
Speed: 4 Sterne
Akku: 3 Sterne
Verarbeitung: 5 Sterne
Ausstattung: 3 Sterne
Design: 5 Sterne
Haptik: 5 Sterne
Kamera: 5 Sterne
Leistung:
27390
 
Grafik:
813
 
Browser:
2358
 
Akku:
442
 
Max. 80627
Max. 4942
Max. 7176
Max. 910
Gesamtwertung: 34/40
 

GerÀtevergleich Rang 1

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews fĂŒr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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