So schützt du deine Online-Privatsphäre

Hartmut Schumacher 20. Juli 2015 0 Kommentar(e)

Befürchten Sie, dass der Verlauf Ihres Browsers peinliche­ Informationen preisgeben könnte? Der vorinstallierte Web-Browser Chrome stellt gleich zwei praktische Methoden zur Verfügung, mit denen Sie dies recht einfach verhindern können.

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1) Verlauf

Die Chrome App protokolliert brav, welche Seiten Sie wann besuchen. Das ist einerseits natürlich praktisch – weil Sie dadurch Informationen, die Sie abgerufen haben, leicht wiederfinden können, selbst wenn Sie keine Lesezeichen gesetzt haben. Sie erhalten die Übersicht über die besuchten Seiten, indem Sie rechts oben das Menü öffnen und den Eintrag „Verlauf“ aufrufen.

2) Unschöne Folgen

Der Nachteil der ganzen Sache: Auch andere Menschen, die Ihr Smartphone in die Hand bekommen, erhalten durch den Verlauf detaillierte Informationen darüber, für welche Themen Sie sich in letzter Zeit interessiert haben. Das kann unschöne Folgen haben. Wer beispielsweise nach Geburtstagsgeschenken googelt oder aber nach Scheidungsanwälten, der möchte dies unter Umständen eher geheim halten.

 

3) Einzelne Seiten löschen

Zum Glück gibt es die Möglichkeit, diesen Verlauf zu löschen. Sie müssen im Fenster „Verlauf“ einfach die „x“-Schaltfläche rechts neben dem Namen einer Webseite antippen, um diese aus dem Verlauf zu löschen.

Tipps mittel Chrome 03

4) Gesamten Verlauf löschen

Oder möchten Sie lieber gleich den gesamten Verlauf löschen? Dann tippen Sie am unteren Bildschirmrand die Schaltfläche „Browserdaten löschen“ an. Im Dialogfenster „Browserdaten löschen“ können Sie dann festlegen, welche Daten konkret die App löschen soll. Die Vorgaben sind meist sinnvoll: Den Verlauf und den Cache sollten Sie löschen lassen, die Passwörter in der Regel nicht.

Tipps mittel Chrome 05

5)  Inkognito-Modus

Wenn Sie von vornherein wissen, dass Sie nach Informationen suchen möchten, die Ihre Familie und Ihre Freunde nichts angehen, dann können Sie den „Inkognito“-Modus des Browsers verwenden. Rufen Sie zu diesem Zweck den Menüpunkt „Neuer Inkognito-Tab“ auf. Seiten, die Sie abrufen, solange Sie sich im „Inkognito“-Modus befinden, speichert der Browser nicht in seinem Verlauf.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.