Guide: Easter Eggs – versteckte Funktionen in der Google-Suche

Peter MuĂźler 15. November 2015 0 Kommentar(e)

Die Programmierer von Google sind SpaĂźvögel – inzwischen hat sich das auch herumgesprochen. Immer wieder verstecken sie in den Google-Services ganz gerne mal einige Späße – sehr zum VergnĂĽgen der Nutzer. Wir haben mal ein paar dieser versteckten Kalauer herausgesucht.

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Rollende Fässer

Das ist eigentlich der Klassiker schlechthin: Wer Google einmal dazu bringen möchte, so richtig durchzudrehen, der erteile einfach den Suchauftrag „Do a barrel roll“. Das geht ebenso via Spracheingabe am Smartphone als auch unter Windows in einem beliebigen Browser.

Danach fängt die Seite von Google an, sich zu drehen – nimmt den Suchauftrag des Anwenders wörtlich und macht eben eine Fassrolle. FĂĽr uns in der Redaktion entsteht auĂźerdem ein sehr kurzweiliges Geduldsspiel, wenn es darum geht, den richtigen Augenblick fĂĽr einen Screenshot abzupassen.

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Wischen und wundern

Öffnen Sie die die „Play Spiele“ App (eigene von Google vorinstallierte App). Im Hauptfenster führen Sie nun folgende Wischbewegungen aus: hoch, hoch, runter, runter, links, rechts, links, rechts.
Danach erscheint ein kleines Fensterchen, in dem drei Schaltflächen angebracht sind.

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Tippen Sie auf diese Schaltflächen nun in der folgenden Reihenfolge an: A, B, Pfeil. Danach erscheint im oberen Teil des Fensters eine kleine Textnachricht über die Sie gerne einmal ein paar Nächte lang grübeln dürfen.

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Schieflage

Spielen Sie doch mal „Der schiefe Turm von Google“. Okay, dieses Spiel gibt es nicht wirklich, aber wenn Sie erreichen möchten, dass sich Google mal leicht, aber ehrfürchtig vor Ihnen verneigt, dann versuchen Sie es mal mit dem Suchbegriff „askew“ oder „tilt“. Auch hier können Sie die Spracheingabe bemühen.

Das Ergebnis ist, dass Google deutlich erkennbar in Schieflage gerät. Google-­Hassern sei gesagt, dass dies lediglich für die Darstellung im Browser-Fenster, keineswegs aber für den gesamten Konzern gilt.

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Schatzsuche in den Untiefen von Android

Ein sehr hübsches kleines Gimmick ist in Android ab Version 5.0 versteckt. Um dieses jedoch zu finden, sind einige Schritte nötig. Dafür ist das Ergebnis umso unterhaltsamer. Öffnen Sie die Einstellungen und scrollen Sie herunter, bis Sie unten den Eintrag „Über das Telefon“ finden. Tippen Sie darauf.

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Nun suchen Sie den Eintrag mit der Android-Version heraus. Tippen Sie ihn mehrmals kurz hintereinander an.

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Danach passiert bereits die erste seltsame Sache: Sie landen flugs wieder im Homescreen, in dessen Mitte sich nun ein grüner Kreis befindet. Beherzt tippen wir einmal auf diesen Kreis und freuen uns zunächst darüber, dass sich dieser nun in einen Lolly verwandelt.

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Wenn Sie diesen Lolly nun wiederholt antippen, wechselt es seine Farbe. Tun Sie sich keinen Zwang an, und spielen Sie ruhig ein wenig damit herum.

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Wenn Sie sich lange genug in dem Farben­rausch gesonnt haben, lehnen Sie sich zurück und tippen Sie den Lolly lange an. Danach finden Sie sich plötzlich in einem Spiel wieder. Die Programmierer waren nämlich so frei, einen Flappy-Bird-Klon im Betriebssystem zu verstecken. Viel Spaß beim Zocken!

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Diese Easter Eggs ­funktionieren nur am PC

Einige Easter-Eggs funktionieren nur am PC. Diese möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten und stellen Ihnen an dieser Stelle ebenfalls einmal vor.

CSD lässt grüßen

Nachdem die Amerikaner endlich kapiert haben, dass es vielleicht keine schlechte Idee ist, auch einmal angebliche Randgruppen ernst zu nehmen, erstrahlt plötzlich alles in Regenbogenfarben. Auch die Google-Tabellen, wenn Sie mögen. Öffnen Sie eine neue Tabelle und geben Sie in die oberen Spalten einzeln die Buchstaben P R I D E ein und freuen Sie sich über eine farbenfrohe Tabelle.

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Chuck Norris

Ein weiteres sehr hĂĽbsches Easter Egg funktioniert leider nicht mehr immer, aber einen Versuch ist es allemal wert und wenn es wirklich nicht klappt, finden Sie unten einen Link, unter dem die Ergebnisseite hinterlegt ist.
Begeben wir uns also jetzt auf die Suche nach Chuck Norris, der ja schon für eine Unzahl recht eigenartiger Witze herhalten musste. Hier kommt jetzt die Krönung: Geben Sie in die Google-Suche den Suchbegriff „WhereisChuckNorris“ oder „Find Chuck Norris“ ein und klicken Sie auf die Schaltfläche „Auf gut Glück“. Sie werden sehr schnell erkennen, dass Google aus reinem Selbsterhaltungstrieb die Suche verweigert.

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Wenn dieses Easter Egg bei Ihnen nicht mehr funktioniert, mĂĽssen Sie nicht verzagen. Die Ergebnisseite finden Sie unter www.nochucknorris.com.

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Peter MuĂźler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.