PowerDirector Videobearbeitung (Empfehlung)

Martin Reitbauer 8. August 2014 1 Kommentar(e)

Die Software-Schmiede Cyberlink blickt im Bereich Video- und Bildbearbeitung auf eine fast 20-jährige Tradition zurück. Nun haben die Entwickler ihre preisgekrönte Schnittsoftware PowerDirector auf die Android-Plattform portiert und machen sie für Nutzer von Tablets gratis verfügbar. (kostenlos)

powerdirector

Videos schneiden am Tablet? Die Vorstellung, auf einem Touchscreen ohne Maus und Tastatur an Übergängen, Effekten und Tonspuren zu werken, mag zunächst seltsam anmuten. Mit PowerDirector gestaltet sich der Einstieg in die mobile Videoproduktion aber überraschend einfach und intuitiv. Die App läuft auf Tablets mit 7 Zoll Displaydiagonale und mehr.

Drag and drop

Das Bedienkonzept ist ganz auf drag-and-drop aufgebaut: Sie tippen lange auf ein Element und lassen es an der gewünschten Stelle wieder los. Auf diese Weise platzieren Sie Videosegmente nacheinander, ändern ihre Reihenfolge, ziehen Audiodokumente auf die Tonspur oder Übergangseffekte auf die Video-Zeitachse.

Die Benutzeroberfläche ist einfach gestaltet. Clips, Audioclips und Effekte werden per drag-and-drop auf die Timeline gezogen.

Die Benutzeroberfläche ist einfach gestaltet. Clips, Audioclips und Effekte werden per drag-and-drop auf die Timeline gezogen.

Das Videomaterial beziehen Sie aus der Galerie am Gerät oder nehmen es direkt aus der App heraus auf. Die Clips (oder auch Standbilder) werden einfach auf die Timeline gezogen und fallen gelassen. Mit einer Pinch-Geste können Sie auf der Timeline auch zoomen, um näher ins Detail zu gehen.

Übergangseffekte, Filter, Tonspur

Für die Übergänge zwischen Videosegmenten steht eine Reihe von Überblend-Effekten  zur Verfügung. Auch diese werden einfach per Drag-and-Drop auf die Timeline gezogen und an der gewünschten Schnittstelle zwischen zwei Videosegmenten abgelegt. Ähnlich verfahren Sie mit Videofiltern – sie legen Sepia, Unschärfe, Kaleidoscopeffekt und andere Filter einfach über das betreffende Segment auf der Timeline.

Bei den Übergangseffekten haben Sie in PowerDirector große Auswahl.

Bei den Übergangseffekten haben Sie in PowerDirector große Auswahl.

Die Tonspur können Sie mit Audiodateien am Gerät füllen, diese an der Zeitachse anorden und mit dem in den geschnittenen Videodateien enthaltenen Ton abmischen.

Das fertige Kunstwerk speichern Sie in SD-Auflösung oder 720p lokal, oder laden es direkt auf Facebook bzw. Youtube hoch und teilen es. Wollen Sie in 1080p exportieren, müssen Sie dies erst per In-App-Kauf um €3,58 freischalten.

Zum lokalen Speichern und Importieren unterstützt PowerDirector eine große Zahl von Dateiformaten, darunter .3PG, .MP4, .TS und sogar .WEBM und das .MKV-Format. Auch auf der Audio-Seite werden praktisch alle gängigen Formate unterstützt.

Fazit

PowerDirector bietet alles, was man von einer App zur Videobearbeitung am Tablet erwartet. Die Bedienung gestaltet sich einfach, das Interface ist gut durchdacht – allzu viele Funktionen, Buttons, Menüs und Einstellungsmöglichkeiten würden das Touch-Interface am Tablet unweigerlich überladen. Für weiter gehende Bearbeitung am PC  – mit mehr Video- und Tonspuren, Werkzeugen zur Multi-Cam-Synchronisation und vielem mehr,  steht die Desktop-Version von PowerDirector zur Verfügung.

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Martin Reitbauer   Chefredakteur

Als Chefredakteur von Android Magazin und der Plattform-agnostischen Zeitschrift SMARTPHONE ist Martin hauptsächlich mit den Print-Magazinen des Verlags hinter androidmag.de beschäftigt. Ab und an bleibt dennoch Zeit für einen Blog-Artikel. Neben Android gilt seine Begeisterung GNU/Linux und freier Software ganz allgemein.

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