Verlorene Wörter

19. Februar 2014 0 Kommentar(e)
Verlorene Wörter Androidmag.de 4 4 Sterne

Dieses Spielprinzip ist nicht neu. Langweilig ist es deswegen noch lange nicht (kostenlos).

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Gesucht ist ein Wort mit sieben Buchstaben. Der erste Buchstabe ist ein U. Da gibt es viele Möglichkeiten, also probieren wir es mal mit „UMGEHEN“. Toll: Alle Buchstaben werden grün eingefärbt, bis auf das H – das ist schwarz, und das G – das ist orange. Das bedeutet: die grünen Buchstaben kommen im gesuchten Wort an derselben Position vor, das G kommt auch vor, allerdings an einer anderen Stelle. Da bleibt aber zum Glück nur die Stelle, an der das H stand. Also probieren wir es gleich mal mit „UMHEGEN“. Halt! Das H in „umgehen“ wurde doch schwarz eingefärbt. Das bedeutet, das H kann nicht vorkommen. Also nächster Versuch: „UMLEGEN“. Hurra, wir haben das verlorene Wort gefunden. Das war aber leicht!

Von Kind bis Schwierig

Leider ist so viel Glück beim ersten Versuch die Ausnahme. Dann brauchst du schon mal drei, vier oder gar fünf Versuche. Nach dem sechsten ist ohnehin Schluss mit Raten. Dann solltest du das Wort gefunden haben.

War das zu schwierig? Dann gehst du betreffend Schwierigkeit eine Stufe zurück auf „Leicht“ oder gar zwei – auf „Kind“. In diesem Modus werden nur Wörter mit vier Buchstaben gesucht, wobei selbst ein paar weitere noch vorgegeben sind. Umgekehrt gibt es noch einen schwierigeren Level, in dem Wörter mit zehn Buchstaben gesucht sind.

Ein O und ein A sind vorgegeben. Welches Wort kann gemeint sein? Erst im Laufe einiger Versuche kommst du dem verlorenen Wort näher.

Ein O und ein A sind vorgegeben. Welches Wort kann gemeint sein? Erst im Laufe einiger Versuche kommst du dem verlorenen Wort näher.

Zwei Spielmodi

Neben diesen vier Schwierigkeitsstufen kannst du noch zwischen zwei verschiedenen Spielmodi wählen: einen, in dem du dich ein wenig entspannen kannst. Im Arcade-Modus hingegen sollst du so viele Wörter wie möglich finden. In diesem Modus lassen sich auch Boni erzielen. Aber Vorsicht, es gibt auch Maluspunkte, die das Finden des gesuchten Wortes deutlich erschweren.

Technisch ist das Spiel sehr gut umgesetzt, allerdings kannst du keine Umlaute eingeben. Statt einem Ö musst du also ein O eingeben, was schon mal für Verwirrung sorgen kann. Die teils schlechte Bewertungen im Play Store dürften auf das nicht richtig vermittelte Spielprinzip zurückzuführen sein. Da wäre ein einführendes Tutorial mit ein paar Worten durchaus hilfreich.

Dass die App keine Umlaute kennt, ist lästig. Immerhin ist das Wort „verhore“ nicht im deutschen Sprachschatz vorhanden, „verhöre“ hingegen schon. Aber so kompliziert ist es nicht immer, manchmal brauchst du nur einen oder zwei Versuche.

Dass die App keine Umlaute kennt, ist lästig. Immerhin ist das Wort „verhore“ nicht im deutschen Sprachschatz vorhanden, „verhöre“ hingegen schon. Aber so kompliziert ist es nicht immer, manchmal brauchst du nur einen oder zwei Versuche.

Fazit

Ein kurzweiliges Spiel, dessen einzige Schwäche in der Tatsache liegt, dass es ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum kommt. Somit sind auch im Kind-Modus schon mal Fremdwörter wie „naiv“ oder typisch englische Ausdrücke wie „okay“ gesucht. Auch die Umlaute werden einige schmerzlich missen. Dennoch: darüber kann man hinwegsehen. Das Spiel ist kostenlos, kann von der ganzen Familie gespielt werden – und macht Spaß.

Video

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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