Samsung Galaxy Camera 2: Nachfolger der smarten Kompaktkamera vorgestellt

Daniel Kuhn 3. Januar 2014 0 Kommentar(e)

Mit der Galaxy Camera hat Samsung versucht die Lücke zwischen Digitalkamera und Smartphone zu schließen – der gerade vorgestellte Nachfolger soll mit einigen Verbesserungen noch mehr Hobbyfotografen ansprechen.

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Während die Kameras der Smartphones immer besser werden, versuchen die einzelnen Hersteller mit unterschiedlichen Konzepten auch anspruchsvollere Fotografen anzusprechen und mit Mobile-Geräten zu versorgen. Nokia versucht mit dem Lumia 1020 eine 41 Megapixel-Kamera in ein normales Smartphone zu pressen, Sony bietet mit den Modellen Cybershot QX10 und QX100 Austauschlinsen zum Koppeln an das Smartphone an und Samsung hat mit der Galaxy Camera, stark vereinfacht gesagt, ein Smartphone an eine Kompaktkamera geklebt. Nun hat der koreanische Konzern, wenige Tage vor der CES in Las Vegas, den Nachfolger, die Galaxy Camera 2, vorgestellt.

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Auf den ersten Blick hat sich nicht viel gegenüber dem Vorgänger verändert. Etwas größer ist die Galaxy Camera 2 geworden und Samsung hat sich für die gleiche Fake-Leder-Optik entschieden, die schon beim Galaxy Note 3 die Grenzen des guten Geschmacks strapazierte. Ansonsten bietet die Galaxy Camera 2 die gleiche 16 Megapixel-Auflösung und einen 21 fachen optischen Zoom. Der Bildsensor ist mit 1/2.33 im Vergleich zum Lumia 1020 und den Sony QX10/100 relativ klein und es erschließt sich nicht ganz, warum Samsung den physischen Platz, den das Gehäuse der Kamera bietet nicht für einen größeren Sensor nutzt. Statt dessen setzt Samsung auf ein neuen Image-Processing-System, das für hervorragende Bilder sorgen soll – allerdings bleibt hier abzuwarten, was dieses System letztendlich tatsächlich zu leisten im Stande ist.

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Die Galaxy Camera 2 besitzt ein 4,8-Zoll-Display, einen 1,6 GHz-Quad-Core-Prozessor, 2 GB RAM und läuft mit Android 4.3. Intern stehen 8 GB Speicher für Fotos zur Verfügung, die allerdings durch eine microSD-Karte um bis zu 64 GB erweitert werden können. Der 2.000 mAh Akku soll genug Energie für mindestens 350 Fotoaufnahmen bieten.

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Eine der größten Änderungen ist in der Software zu finden – hier hat Samsung die Anzahl der Aufnahmemodus-Szenen auf 28 aufgestockt, so dass Nutzer immer den richtigen Automatikmodus wählen können. Gleichzeitig bietet die Kamera aber auch ausreichend Freiheit für manuelle Einstellungen.

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Ein genauer Preis sowie Veröffentlichungstermin stehen noch aus. Es ist davon auszugehen, dass Samsung diese Angaben pünktlich zum Start der CES nachreichen wird. Ob die Galaxy Camera 2, wie der Vorgänger auch, als 3G-Version erscheint ist ebenfalls noch nicht bekannt – bisher ist nur eine WLAN-Version im Gespräch. Sobald es nähere Angaben zur Galaxy Camera 2 gibt, werden wir euch natürlich darüber informieren.

Quelle: Samsung (via The Verge)

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