Was bringt die Zukunft der Smartphones?

Redaktion 22. April 2020 Kommentare deaktiviert für Was bringt die Zukunft der Smartphones? Kommentar(e)

Bereits im Jahr 1983 gab es einen Markt für die mobile Telefonie und Motorola brachte das erste kommerzielle Mobiltelefon heraus. Das im Jahr 2003 erschiene Nokia 110 wurde zum erfolgreichsten Handy überhaupt, doch die Mobilgeräte waren für noch mehr bestimmt. Das iPhone vereinte im Jahr 2007 die Technik des Touch-Displays mit einer mobilen Datenverbindung, WLAN und nützlicher Software. Auch wenn Ericsson den Begriff Smartphone ursprünglich prägte, so begründete doch Apple die Smartphone Sparte, wie wir sie heute kennen. Seitdem ist die Entwicklung rasant vorangeschritten und alle großen Hersteller veröffentlichen mehrmals jährlich Geräte, die sich in vielen Punkten ähneln. Doch was wird das nächste große Ding sein und was bringt die Zukunft der Smartphones und Phablets?

Rechenleistung allein macht das Smartphone noch nicht smart

Frühe Smartphones kombinierten die Rechenleistung eines Tabletcomputers mit der Mobiltelefonie, doch mit den iPhones tauchten dann Features wie Musik- und Videowiedergabe, GPS-Navigation und Kamerafunktionen auf. Per Internetzugang stand quasi die Welt jederzeit und überall offen, doch erst Apps und Anwendungen von Drittanbietern ließen die Smartphones wirklich „smart“ werden. Durch zusätzliche Software lässt sich die Funktionalität immens erweitern und die ursprünglichen Features sind nur noch einige wenige von vielen Anwendungsmöglichkeiten des Smartphones.

Ein Gerät für alles – auch zum Zocken

Natürlich darf die Hardware nicht vernachlässigt werden. Arbeitsspeicher und Leistung der Smartphones haben dramatisch zugenommen und das sogenannte „System on a Chip“, kurz SoC, bildet das Herzstück der Geräte. Größere Displays sorgten dafür, dass sich viele sonst Computer- oder Internet-gestützte Dinge inzwischen bequem mit dem Smartphone erledigen lassen. Das Mobilgerät ist unser ständiger Begleiter und bedient essenzielle Bedürfnisse im Berufsleben wie im Alltag.

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Der Mobile Gaming Markt wächst rasant und nutzt die Leistungsfähigkeit der Smartphones aus (Quelle).

Computerspiele zählen mit zur anspruchsvollsten Software, und auch auf dem Markt für Mobilgeräte sind es die Hersteller von Games, welche die Hardware an den Rand der Leistungsgrenze bringen beziehungsweise das Letzte herauskitzeln. Smartphones sind universelle Unterhaltungsgeräte und die große Verbreitung ließ den Mobile Gaming Markt explodieren. Fans der Computerspiele finden hier alles, von der kurzweiligen Unterhaltung bis hin zu aufwendigen Mobile Titeln und Handy-Umsetzungen bekannter Spiele-Reihen. Eine eigene Kategorie der Skill Games aber mindestens ebenso beliebt sind die Casino Spiele und Live Casino Spiele. Diese stehen Spielern entweder als Download App zur Verfügung oder lassen sich geräteübergreifend per Instant Play direkt im Browser des Smartphones spielen, sodass nahezu alle modernen Handys kompatibel sind.

Die Evolution der Kamera-Smartphones

Der Anstieg der Megapixel der in Smartphones verbauten Kameras hat für eine neue Art des Fotografierens gesorgt. Die Möglichkeit zum Selbstporträt hat nicht nur den Begriff „Selfie“ geprägt, die Verbreitung der Geräte hat auch die Digitalkamera verdrängt. Ob im Alltag oder im Urlaub, kaum jemand nimmt noch eine zusätzliche Kamera mit, zu gut sind die Bilder, die Handys liefern können.

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Das Fotografieren mit dem Smartphone dominiert die digitale Fotografie im Alltag (Quelle).

Die Tendenz geht hier ganz klar zu mehreren verbauten Objektiven, mit drei, vier oder auch fünf verschiedenen Kameras pro Gerät einschließlich Zoom-Objektiv und Weitwinkel. In Zukunft werden wir hier nicht nur eine Verbesserung der Hardware sehen mit noch besseren Objektiven und Raritäten wie Popup-Kameras, sondern auch eine Ausweitung der Software-Unterstützung. Schon jetzt leisten Kamera-Apps einen großen Teil dessen, was zur Bildqualität beiträgt. In naher Zukunft werden Bildstabilisation, Nachtmodus, Autokorrektur und automatische Erkennung noch besser werden.

Zukunftsmusik: Quo vadis, Smartphone?

Wer immer das Neueste haben will, müsste sich eigentlich mehrmals pro Jahr ein neues Gerät zulegen. Nicht immer sind die Verbesserungen aber wirklich bahnbrechend. Vielmehr geht es für die Hersteller darum, ein Flaggschiff herauszubringen und durch eine Budget-Option und eine XL-Variante zu ergänzen.

Ein modularer Ansatz mit austauschbaren Komponenten, wie es etwa Google mit Project Ara oder auch das Fairphone vorgestellt haben, konnte sich bislang nicht etablieren und wird auch weiterhin eher ein Nischendasein für Bastler fristen.

Interessant sind jedoch die Entwicklungen bei formbaren Geräten. Hier gibt es erste Ansätze mit faltbaren Displays und Nutzer warten gespannt darauf, wann die aus Filmen bekannte Science Fiction der rollbaren und wirklich flexiblen Displays Realität wird. Von Hologramm-Darstellungen oder gar Nanotechnologie, die neu konfigurierbare Geräte ermöglicht, sind wir aber noch viele Jahre entfernt.

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Virtual Reality könnte ein Aspekt der Zukunft von Smartphones sein (Quelle).

Vielversprechend ist aber die Erweiterung der Realität, also das, was man mit Augmented Reality und Virtual Reality bezeichnet. AR-Technologie kann den Smartphone Bildschirm nutzen, um die momentane Umgebung durch zusätzliche Informationen anzureichern, ob das nun auf Reisen oder bei der Fertigung und Wartung komplexer Maschinen ist. Bei der virtuellen Realität denken viele Anwender wieder zuerst an Spiele und Unterhaltung, wo diese bereits Anwendung findet, doch auch für die Kommunikation mit Video-Konferenzen oder die Bildung mit interaktiven und dreidimensionalen Darstellungen ist Virtual Reality ein Einsatzgebiet.

Ohne Akku geht nichts – die Zukunft von Batterien

Mit der Leistungsfähigkeit der Hardware und Displays steigt auch der Stromverbrauch, sodass Akkus mit einer großen Kapazität und Ladezeit gefragt sind. Starre und große Batterien bestimmen immer noch Größe und Formfaktor der Geräte.

Bei der Energieversorgung testen viele Hersteller schon jetzt noch schnelleres Aufladen. Aber erst flexible, formbare oder Nano-Batterien werden neue Designs und revolutionäre Neuerungen ermöglichen. Nicht ausgeschlossen ist auch das Aufladen durch Körperbewegung.

Auf Seite der Software wird die Künstliche Intelligenz noch mehr Einsatz finden, sei es hinter den Kulissen durch automatisches Verwalten von Einstellungen, oder im direkten Kontakt mit dem Nutzer wie in der Form eines Sprachassistenten. Was genau der nächste Quantensprung sein wird, lässt sich heute noch nicht sagen, aber die Zukunft der Smartphones bleibt auf jeden Fall spannend.

Bereits im Jahr 1983 gab es einen Markt für die mobile Telefonie und Motorola brachte das erste kommerzielle Mobiltelefon heraus. Das im Jahr 2003 erschiene Nokia 110 wurde zum erfolgreichsten Handy überhaupt, doch die Mobilgeräte waren für noch mehr bestimmt. Das iPhone vereinte im Jahr 2007 die Technik des Touch-Displays mit einer mobilen Datenverbindung, WLAN und nützlicher Software. Auch wenn Ericsson den Begriff Smartphone ursprünglich prägte, so begründete doch Apple die Smartphone Sparte, wie wir sie heute kennen. Seitdem ist die Entwicklung rasant vorangeschritten und alle großen Hersteller veröffentlichen mehrmals jährlich Geräte, die sich in vielen Punkten ähneln. Doch was wird das nächste große Ding sein und was bringt die Zukunft der Smartphones und Phablets?

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