Wie Apps helfen können, die Gesundheit im Griff zu behalten

24. September 2020 Kommentare deaktiviert für Wie Apps helfen können, die Gesundheit im Griff zu behalten Kommentar(e)

 

In den letzten Jahren werden die Bundesbürger immer gesundheitsbewusster. Durch die Fülle an Informationen, die für jeden im Internet bereitstehen und die bessere Aufklärung über den Zusammenhang von Lebensstil, Ernährung und Gesundheit entscheiden sich immer mehr Leute dazu, gesünder zu leben. Um die Gesundheit zu verbessern oder einfach nur fit zu werden, kann man heute viele technische Hilfsmittel nutzen. Besonders beliebt sind verschiedene Apps, die helfen sollen, den Gesundheitszustand zu überwachen.

Shutterstock: Andrey_Popov

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Schrittzähler

Viele nutzen Schrittzähler in Form von Smartwatches und Fitnesstrackern, um ihre tägliche Aktivität zu überwachen und sich zu mehr Bewegung zu animieren. Zwar sind viele der günstigeren Modelle für das Handgelenk ungenau, doch können sie einen guten Anhaltspunkt über die zurückgelegte Strecke geben. Die Tracker am Armband werden in den meisten Fällen in einer App gespeichert und dargestellt. So kann man die eigene Aktivität über Monate überwachen und analysieren. So animieren die Apps nicht nur zu mehr Bewegung, sondern helfen auch dabei, den Gesundheitszustand langfristig zu überwachen.

Herzfrequenz-Messgeräte

Immer mehr Apps bieten auch die Möglichkeit, die eigene Herzfrequenz zu überwachen. Hierfür ist aber ein Gadget nötig, welches die Herzschlagrate erfasst. Die Sensoren sind meist in einem Armband oder Brustgurt integriert, welches auch Schritte und andere Bewegungen erfassen kann. Der Sensor zur Frequenzmessung ist meist über Bluetooth mit einer App auf Handy oder Tablet verbunden und sendet die Daten in regelmäßigen Abständen an das Endgerät. Die Überwachung der Herzfrequenz ist besonders hilfreich, da schnell Unregelmäßigkeiten im Herzschlag festgestellt werden können.

Telemedizinapps

Seit kurzem gibt es in den deutschen App-Stores auch Telemedizinapps. In Deutschland, seit 2018 von der Bundesärztekammer offiziell anerkannt, erfährt die Telemedizin in Form von virtuellen Arztkonsultationen aktuell einen richtigen Boom. Schon vor Ausbruch des hochansteckenden Sars-CoV-2-Erregers nahmen immer mehr Bundesbürger das Angebot der Videosprechstunden mit einem Arzt an. Durch Corona hat sich dieser Trend noch deutlich verstärkt. Apps, wie Kry bieten die Möglichkeit, binnen Minuten mit einem in Deutschland zertifizierten Arzt zu sprechen. Dieser kann im Videogespräch eine Diagnose stellen und falls nötig, Onlinekranmeldung und Onlinerezept digital an den Patienten übersenden.

Beratungsapps

Inzwischen gibt es auch viele Gesundheitsapps auf dem Markt, die den Nutzer beraten und unterstützen. Sie bieten Personen Hilfe bei verschiedensten Fragestellungen. Ob es die App ist, die regelmäßig mit einer Push-Nachricht darauf aufmerksam macht, Wasser zu trinken oder die App, die hilft, Diabetes zu überwachen – es sind unterschiedlichste Anwendungsgebiete möglich. Manche Apps machen den Nutzer auch aktiv darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmen könnte und eine Arztkonsultation sinnvoll wäre.

Da das Interesse der Bürger an der eigenen Gesundheit immer weiter ansteigt, wird aktuell an Dutzenden Apps gefeilt, die in den Bereich Telemedizin beziehungsweise Mobile Health zu zählen sind. Durch den stetigen Fortschritt der Technik sind Apps und elektronische Sensoren immer genauer, und es ist auch Otto Normalverbrauchern möglich, seine Gesundheitsdaten sehr genau zu überwachen. So werden durch die Telemedizin Erkrankungen immer früher erkannt, das Gesundheitssystem entlastet und die Gesundheitszustand der Bevölkerung immer besser.

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