Technik: Ersteindruck – HTC U Ultra

7. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Technik: Ersteindruck – HTC U Ultra Kommentar(e)

Mitte Februar soll das HTC U Ultra in den Handel kommen. Wir durften das Gerät bereits während der offiziellen Vorstellung einige Minuten lang testen. Lesen Sie in unserem Vorab-Test, was das neue Spitzengerät kann.

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Was braucht es für ein perfektes Smartphone? Eine Frage, bei der sich die Meinungen teilen dürften. Bei HTC ist man sich indes einig: Die Basics müssen erfüllt werden, darüber hinaus will man aber einige Alleinstellungsmerkmale in den Vordergrund stellen. Beim U Ultra setzt man auf einen Body aus Glas und eine künstliche Intelligenz, die den Nutzer im Alltag begleiten soll. Was das Gerät sonst noch zu bieten hat, lesen Sie in den nächsten Zeilen.

Die Basis stimmt

Zuerst müssen wir klären, was HTC unter den „Basics“ versteht. Gemeint ist damit der technische Unterbau, der alle Stücke spielen soll. Diese Ansprüche werden erfüllt: Ein Snapdragon 821 mit einer maximalen Taktung von 2,15 GHz garantiert ausreichend Rechenpower, 4 GB RAM passen ebenfalls ins Bild. Vorerst wird es lediglich eine 64 GB-Variante zu kaufen geben, etwas später soll dann noch ein 128 GB-Modell folgen. Bei beiden Versionen lässt sich der Speicher per microSD-Karte erweitern. Der Akku ist mit einer Nennkapazität am Papier ausreichend bemessen, wie lange das HTC U Ultra dann tatsächlich durchhält, wird aber erst unser Langzeittest zeigen. Ähnlich verhält es sich mit den Kameras: Der taiwanische Hersteller spendiert dem neuen Flaggschiff eine 12 MP-UltraPixel 2-Knipse, die gestochen scharfe Fotos machen soll. Die f/1.9-Blende mit Laser-Autofokus und optischem Bildstabilisator sollte dazu theoretisch auf jeden Fall in der Lage sein, Testaufnahmen konnten wir im Rahmen unseres ersten Hands On-Tests aber noch nicht machen. Die Frontkamera knipst Fotos mit 16 MP und erlaubt auch das Aufnehmen von Full HD-Videos. Android 7.0 ist lobenswert, alles andere wäre aber auch bei dem Preis kaum zu rechtfertigen gewesen. BoomSound ist natürlich wieder an Bord, vier Mikrofone kümmern sich zudem darum, dass das U Ultra jederzeit Ihren Befehlen lauscht.

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Abendessen mit Akku

Kommen wir zum ersten großen Alleinstellungsmerkmal. HTC setzt künftig auf eine künstliche Intelligenz, die das Zusammenspiel von Nutzer und Smartphone auf ein neues Level heben soll. Ein Beispiel: Sie haben abends einen Termin, schon am frühen Nachmittag neigt sich aber der Akku des U Ultra zur Neige. Die „HTC Sense Companion“ getaufte KI meldet sich dann und erinnert Sie daran, den Akku zu laden oder wenigstens eine Powerbank einzupacken. Wer sich bis jetzt gewundert hat, wozu das 2,05 Zoll-Display am oberen Ende gut sein soll, hiermit ist die Frage beantwortet.

Treuer Begleiter

Der Companion zeigt relevante Informationen an. Welche das sind, erkennt die Software selbst. Und mehr noch: Das HTC U Ultra lernt mit jedem Gespräch, welche Informationen wann und aus welchen Quellen für den Nutzer wichtig sind und zeigt die entsprechenden Benachrichtigungen selbstständig an. Durch eine integrierte Stimmerkennung können Sie das Phone außerdem biometrisch per Zuruf entsperren. Im Langzeittest werden wir uns ausführlich mit dem Sense Companion unterhalten, vorab lässt sich die tatsächliche Leistungsfähigkeit nur schwer beurteilen.

Das Hauptdisplay misst übrigens 5,7 Zoll in der Diagonale und löst mit QHD, also 2.560 x 1.440 Pixeln auf. Im ersten Test hinterließ das Super LCD-Panel einen recht guten Eindruck.

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Eine klare Meinung konnten wir uns vom Gehäuse machen. HTC ist es eigenen Angaben zufolge nach zwei Jahren Forschung gelungen, Glas unter großer Hitze und hohem Druck zu biegen. Daraus resultiert eine innovative rückseitige Abdeckung, deren gläsernen Enden sich über die Kante schwingen. Das Glas wird übrigens durch die spezielle Behandlung sehr widerstandsfähig. Das Display selbst wird durch Gorilla Glas 5 geschützt, etwas später im Jahr soll auch noch ein Modell mit einem Saphirglas-Rücken auf den Markt kommen.

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oliver

Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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