App-Review: Speedr – time saved speeding

Tam Hanna 12. März 2017 Kommentare deaktiviert für App-Review: Speedr – time saved speeding Kommentar(e)
App-Review: Speedr – time saved speeding Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Wer zu schnell fährt, spart zwar Zeit, der Staat hatt aber was dagegen. Erstaunlicherweiese bringen Geschwindigkeitsübertretungen in der Praxis oft wesentlich weniger Zeitgewinn, als man erwarten würde. Diese App hilft dabei, die eingesparte Zeit genauer zu vermessen.  (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Vor dem Losfahren mit dem PKW tippt man auf den Play-Knopf, um das Programm in den Erfassungsmodus zu versetzen. Ab diesem Zeitpunkt aktiviert es den GPS-Empfänger des Telefons, und ermittelt so permanent die Bewegungsgeschwindigkeit.

Diese wird mit über OpenStreetMap bezogenen Geschwindigkeitslimits abgeglichen. Die App weiß auf diese Art und Weise immer, wenn Sie zu schnell fahren.

Eine Frage der Statistik

Speedr berechnet permanent, wie viel Zeit mit Zu-Schnell-Fahrern eingespart wurde. Ein Bericht zeigt an, wie viele Minuten Sie in der letzten Woche, im letzten Monat und im letzten Jahr eingespart haben. Mit diesen Informationen und dem Wissen über Ihr Stunden-Honorar können Sie dann entscheiden, ob die von der Exekutive kassierten Strafen für Schnellfahren ökonomisch sinnvoll sind oder nicht.

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Technisch akzeptabel

Speedr arbeitet von Haus aus mit OpenStreetMap-Daten. Wer sich ein Entwicklerkonto beim Nokia Kartendienst Here beschafft, kann auch die genaueren Informationen der Finnen zur Geschwindigkeitserkennung einsetzen. Aus technischer Sicht bietet das Programm sonst keinen Anlass zur Kritik – auf unserem Telefon reduzierte es die Stand-by-Dauer nicht übermäßig.

Klar ist allerdings nicht, ob und inwiefern Speedr langfristig Informationen speichert. Wenn Ihr Telefon im Rahmen eines Gerichtsprozesses ausgewertet wird, können diese Informationen schädlich sein – es wäre also sinnvoll, das Telefon zu verschlüsseln.

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Fazit

Freunde des Bleifußes finden in  „Speedr – time saved speeding“ ein Programm, das die Kosten für Geschwindigkeitsübertretungen quantifizierbar macht. Sie sollten das Programm allerdings nicht als Motivation zum Schnellfahren sehen. Wir übernehmen jedenfalls keine Haftung für Unfälle und Verkehrsstrafen.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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