Expense Manager

2. November 2012 0 Kommentar(e)
Expense Manager Androidmag.de 5 5 Sterne

Wenn du dir regelmäßig die Frage stellst, warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist, dann ist Expense Manager die richtige App für dich. Mit ihr hast du deine Einnahmen und Ausgaben immer im Griff (kostenlos).

Die Werbung will uns ständig einreden, dass wir ihre Produkte auf jeden Fall brauchen, das Bankkonto ist vom Gegenteil überzeugt. Wer in diesem Spannungsfeld nie so recht den Überblick über seine Ausgaben hat, der sollte sie einfach mal aufzeichnen. So sind die größten Sünder schnell isoliert und man kann daran arbeiten, sie in den Griff zu bekommen. Und wenn du schon dein Handy immer mit dabei hast, dann ist es doch sinnvoll, es für derlei Aufzeichnungen zu nutzen. Dazu bedarf es lediglich einer passenden App – und die ist mit dem Expense Manager schnell gefunden.

Aufgeräumt

Bereits auf der Startseite wird alles schön übersichtlich dargestellt. Nicht nach dem ersten Start der App, versteht sich, aber wenn du alles mal erfasst hast, dann siehst du – hoffentlich in grüner Schrift – deinen Kontostand, sowie deine Einnahmen des Monats und die des Jahres. Gleich darunter werden in roter Farbe die Ausgaben aufgelistet, die heutigen, die der Woche, des Monats und des Jahres. Zudem findest du hier Buttons vor, mit deren Hilfe du neue Einnahmen und Ausgaben erfassen kannst, aber auch das Buchen regelmäßig wiederkehrende Einnahmen oder Ausgaben – von den letzteren gibt es ja bekanntlich viel zu viele – ist möglich.

Übersichtliche Auflistung aller Einnahmen und Ausgaben.

Übersichtliche Auflistung aller Einnahmen und Ausgaben.

Übersichtliche Diagramme

Die Kontovorgänge werden übersichtlichen in Diagrammen dargestellt. Da gibt es Überschussdiagramme ebenso wie Kostendiagramme, aber auch die monatlichen Ausgaben und Einnahmen lassen sich in Schaubildern darstellen. Selbst die einzelnen Unterkategorien kann man in Diagrammen verewigen. Prinzipiell ist die Übersetzung brauchbar, doch bei den Unterkategorien wurde gespart, da tauchen nach wie vor Begriffe wie Household, Loans und Food auf. Der Leser mit englischen Grundkenntnissen versteht sie jedoch.

Die Einnahmen sowie Ausgaben lassen sich auch in einer übersichtlichen Diagrammdarstellung anzeigen.

Die Einnahmen sowie Ausgaben lassen sich auch in einer übersichtlichen Diagrammdarstellung anzeigen.

Zu erwähnen ist noch, dass man einen Budgetrahmen für den Tag, die Woche, das Monat und das Jahr festlegen kann. So kann man sogar was auf die hohe Kante legen. Darüber hinaus sind noch einige Tools mit dabei, etwa ein Vertriebs- und Steuerrechner. Die Übersetzung ist verwirrend: Gemeint ist ein Rabatt- und Steuerrechner. Wie viel musst du für eine 100 Euro teure Ware bezahlen, wenn du 10 % Rabatt bekommst und dann noch 10 % Steuern draufgeschlagen werden? Derlei beliebte Fragen deines ehemaligen Mathe-Lehrers kannst du mit diesem Tool nun endlich beantworten: 99. Wieso? Die Erklärung ginge im Rahmen dieses Berichts zu weit, aber Steuer runter ist nicht gleich Steuer rauf bzw. die Basis ist vor dem Hinzurechnen der Steuer eine andere. Mit dabei sind auch ein Trinkgeldrechner, der hierzulande nicht zum Einsatz kommen dürfte, sowie ein Währungsrechner, der online immer die aktuellsten Umrechnungskurse greifbar hat.

Einnahmen und Ausgaben lassen sich nach Woche, Monat und Jahr zusammenfassen.

Einnahmen und Ausgaben lassen sich nach Woche, Monat und Jahr zusammenfassen.

Fazit

Dieses Haushaltsbuch ist vielseitig und deshalb auch ein wenig komplex in der Bedienung. Hat man sich aber erst einmal eingearbeitet, ist es ein ideales Hilfsmittel, um ein vorzeitiges Minus am Bankkonto zu verhindern. Features wie Passwortschutz, Hinzufügen fotografierter Belege oder Synchronisation mit Dropbox sind nicht selbstverständlich – schon gar nicht in einer kostenlosen Version. Und diese unterscheidet sich von der knapp 4 Euro teuren Pro-Version nur durch die eingeblendet Werbung. Ein Erwerb der kaufpflichtigen Version ist also nicht zwingend notwendig.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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