App-Review: Dog Mendonca

Tam Hanna 20. Juli 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Dog Mendonca Androidmag.de 5 5 Sterne

Dieses Point&Click-Adventure basiert auf der gleichnamigen Comicserie, die die Abenteuer eines ungleichen Detektivteams nachzeichnet, das auf paranormale und okkulte Vorkommnisse spezialisiert ist. (4,99 Euro, ohne In-App-Käufe)

Screenshot_2016-07-14-18-45-09

Kenner des Comics fĂĽhlen sich gleich nach dem Beginn des ersten Einsatzes an Kulissen aus der Vorlage erinnert. Bevor wir im DetektivbĂĽro einer potenziellen Kundin Fragen stellen, mĂĽssen wir etliche Untiere durch einen wohlgezielten Wurf eines Molotowcocktails ĂĽber den Jordan schicken.

Ärgerlicherweise liegt dieses nur in Einzelteilen vor, weshalb du Pizzaboy im ersten Schritt dabei helfen musst, die Wurfbrandsätze in eine werfbare Form zu bringen. Danach wandert die Brandflasche mit einem wohlgezielten Wisch in Richtung des Fahrzeuges, das daraufhin in Flammen aufgeht.

Screenshot_2016-07-14-18-47-07

Eine Frage der Taktik

Dog Mendonca ist sehr dialoglastig. Diverse Individuen menschlicher und okkulter Natur stecken voller wertvoller Informationen, die sie aber nur bei taktisch korrekter Befragung freigeben. Unsere Aufgabe besteht darin, die Fragen durch Anklicken der korrekten Optionen zusammenzustellen.

Das Spiel zeigt sich dabei nicht sehr gnädig, denn manche deiner Gegenüber stellen sehr strenge Anforderungen an die Fragesequenz. Immerhin ist ein Fehler nicht weiter schlimm, da das Gespräch nach einem sarkastischen Kommentar an der letzten „richtigen“ Stelle weitergeht.

Screenshot_2016-07-14-18-49-50

Grafisch sauber

Die Entwickler des Spiels arbeiteten eng mit dem Comiczeichner zusammen, weshalb die Grafik des Spiels im Großen und Ganzen gelungen ist. Das gilt auch für die Sprachausgabe, die leider nur in englischer Sprache vorliegt – wer sein Handy auf Deutsch einstellt, bekommt immerhin sehr sauber übersetzte Untertitel angezeigt.

Fazit

Freunde von gepflegtem Rätselspaßes kommen bei Dog Mendonca mit Sicherheit auf ihre Kosten – dank dreier verschiedener Kampagnen dürfte auch der Langzeitspaß gesichert sein. Der Preis von rund 5 Euro ist ob der liebevoll gestalteten Grafik angemessen. Zudem kommt das Spiel komplett ohne In-App-Käufe aus.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_TH

Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit fĂĽr Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur VerfĂĽgung.