App-Review: Samorost 3

Tam Hanna 17. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: Samorost 3 Kommentar(e)
App-Review: Samorost 3 Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Der dritte Teil der Samorost-Serie präsentiert Freunden gepflegter Rätselspiele eine richtig harte Nuss. (4,99 Euro, ohne In-App-Käufe)

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Dein Abenteuer beginnt, als ein stilecht mit Zipfelmütze ausgestatteter Gnom von seinem Hund geweckt wird und über eine in der Landschaft liegende Trompete stolpert. Hält er diese an sein Ohr, ertönt merkwürdige Musik, die ihn zu weiteren Entdeckungen und Erkundungen seiner Umgebung animiert.

Mister Gnom lässt sich durch Anklicken des Bildschirms über ebendiesen bewegen. Schon nach dem Start fällt dabei auf, dass das Entwicklerteam im Bereich der Grafik Großartiges leistet: Die Szenen sind detailliert und liebevoll animiert. So knabbert der Hund beispielsweise manchmal in einem Knochen, während er ein andermal seinem Herrchen die Finger abschleckt.

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Schwierige Rätsel

Nachdem du aus dem ersten Bildschirm herausmarschiert bist, merkst du bald, wie das Spiel tickt. So stehst du beispielsweise vor einer Schlucht und einer heruntergekommenen Seilbahn, die sich zwar noch fahren, aber nicht mehr benutzen lässt. Was tun? Ganz einfach, du musst die Gondel einige Male gegen die Basisstation donnern lassen, um den Tragebalken umzuwerfen – dann kannst du die Schlucht überwinden, indem du über die umgefallene Stütze marschierst. In einer ähnlichen Szene musst du Karten kombinieren, um Elefanten und Wildschweine umzubringen und die fertigen Nahrungsmittel an einen Stamm zu liefern – auch darauf muss man erst einmal kommen.

Gemein ist, dass keinerlei Hilfe zu den diversen Rätseln angeboten wird. Dafür gibt sich das werbefreie und optisch attraktive Spiel im Bereich der Soundeffekte sehr detailverliebt – das Benutzen von Kopfhörern wird dringend empfohlen.

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Fazit

Freunde gepflegter Rätsel finden in Samorost 3 ein durchaus interessantes Spiel, das seinen hohen Preis durch exzellente technische Umsetzung rechtfertigt. Leider ist der Schwierigkeitsgrad stellenweise sehr hoch – wem er zu hoch ist, der greife auf ein YouTube-Video zurück, das alle Lösungen präsentiert.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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