App-Review: Stickman Volleyball

Hartmut Schumacher 29. Dezember 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Stickman Volleyball Androidmag.de 4 4 Sterne

Die Mannschaftssportart Volleyball gibt es bereits seit 120 Jahren. Die etwas jüngere Smartphone-Umsetzung „Stickman Volleyball“ verspricht „eine erstaunliche Atmosphäre“ und „eine einfache Steuerung“. (kostenlos, mit In-App-Kauf zum Entfernen von Werbung)

Stickman Volleyball - Titelbild

 

Im Spiel „Stickman Volleyball“ kannst du gegen computergesteuerte Mannschaften Beach-Volleyball spielen. Wie bei den anderen Spielen der „Stickman“-Reihe legt der Hersteller bei der Darstellung der Spieler keinen großen Wert auf Realitätsnähe, sondern begnügt sich mit strichmännchenähnlichen Figuren. Akustisch untermalt wird das Spielgeschehen von Ballgeräuschen und Publikumsreaktionen – die sich allerdings irritierenderweise nicht unabhängig von der Beach-Boys-inspirierten Hintergrundmusik ausschalten lassen.

Die Steuerung des Spiels ist etwas gewöhnungsbedürftig: Prinzipiell musst du dafür sorgen, dass deine beiden Spieler sich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort des Spielfelds befinden und den Ball zum günstigsten Zeitpunkt treffen. Das Laufen der Figuren geht dabei halbautomatisch vonstatten – oder, wenn du möchtest, sogar vollautomatisch.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Du kannst deine Mannschaft entweder an einzelnen Spielen teilnehmen lassen oder aber an Turnieren. Dabei stehen vier Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Darüber hinaus darfst du die Länge der Spiele festlegen.

Auffällig an dem Spiel ist die Tatsache, dass du sehr oft Werbevideos anschauen musst – um Werbebanner auszublenden und um Turniere oder Mannschaften freizuschalten. Wenn dich das nervt, dann kannst du für 0,94 Euro auf die Pro-Version des Spiels umsteigen.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Fazit

Wer generell Spaß an Sportspielen hat, der ist auch mit „Stickman Volleyball“ gut bedient. Allerdings führt die halbautomatische Steuerung dazu, das man sich gelegentlich eher als Zuschauer denn als aktiv Beteiligter fühlt.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.