Memo Touch: das Tablet für Vergessliche

6. Dezember 2011 0 Kommentar(e)

Sie leiden an Alzheimer oder Demenz? Nein, natürlich nicht! Aber Sie kennen vielleicht jemand, der daran erkrankt ist. Genau für diese Personen wurde nun ein Tablet entwickelt, das helfen soll das Gedächtnis so gut es eben geht zu ersetzen.

Memo heißt das Unternehmen, das das Memo Touch veröffentlicht hat. Dabei diente das Archos-101-Tablet als Grundlage. Das Memo Touch kommt jedoch mit einer vollständig umgebauten und simplifizierten Oberfläche, die älteren Generationen die Bedienung erleichtern soll. Als Betriebssystem kommt Android 2.2 zum Einsatz. Das 10,1-Zoll-Display löst mit 1024×600 Pixel auf. Für die Performance sorgt ein Prozessor des Typs „ARM Cortex A8“ mit einem Takt von einem Gigahertz.

An Demenz leidende Benutzer sehen auf der Startseite auf einen Blick, welche Termine und Tätigkeiten sie an diesem Tag erwarten. (Foto: Memotouch.com)

An Demenz leidende Benutzer sehen auf der Startseite auf einen Blick, welche Termine und Tätigkeiten sie an diesem Tag erwarten. (Foto: Memotouch.com)

Benutzer sehen auf der Startseite auf einen Blick, welche Termine und Tätigkeiten sie an diesem Tag erwarten. Dazu stehen ihnen auch eine Wetterprognose, ein Medikamentenplaner, eine Fotogalerie und ein Telefonbuch zur Verfügung. Ein Lauftext blendet jeweils eine Nachricht gut sichtbar ein.

Kollaboratives Hilfsinstrument

Die Befüllung von Kalender, To-Do-List und dem Bilderstream kann jedoch nicht nur der Besitzer alleine vornehmen, denn das Device ist hauptsächlich dafür gedacht, Familienmitgliedern und Freunden die Unterstützung ihres alternden Angehörigen zu erleichtern.

Über einen eigenen „Caretaker-Account“, der mit anderen geteilt werden kann, können sie Inhalte über ein Webinterface einspeisen, die anschließend über das Memo Touch verfügbar sind. Die Laufschrift auf der Startseite kann ebenfalls verändert werden und so für aufmunternde, persönliche Nachrichten oder auch zusätzliche Erinnerungen genutzt werden.

Der Zugang zu diesem Account ist jedoch kostenpflichtig. Das Gerät alleine schlägt mit ca. 300 Dollar zu Buche, hinzu kommen Gebühren in der Höhe von 174 Dollar für ein halbes bzw. 300 Dollar für ein ganzes Jahr.

Via: pressetext.com

 

 

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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