Microsoft HoloLens: Neue AR-Brille könnte der erste Schritt in Richtung Holodeck sein

Redaktion 22. Januar 2015 1 Kommentar(e)

Mit Microsoft aufs Holodeck: Im Rahmen des Windows 10-Events hat der Softwarehersteller die HoloLens vorgestellt. Mit der AR-Brille können Hologramme ins Sichtfeld des Nutzers projiziert werden. 

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Als Robin die Hood die Armen r√§chen oder als Sherlock Holmes dem gewieften Professor Moriarty das Handwerk legen: Die Abenteuerm√∂glichkeiten, die das Holodeck in Star Trek bot, waren buchst√§blich endlos. Davon sind wir zwar noch ein St√ľck weit entfernt, doch die HoloLens aus dem Hause Microsoft k√∂nnte der erste Schritt in Richtung perfektes Holodeck werden.

Millionen von Lichtpartikel erzeugen 3D-Objekte

Die AR-Brille, die Microsoft gestern bei¬†der Vorstellung der Consumer-Version von Windows 10 aus dem Hut gezaubert hat, besitzt einen Prozessor, einen Grafikchip und die sogenannte ‚ÄěHolograhpic Processing Unit‚Äú (HPU), die gezielt die Augmented-Reality-Inhalte beschleunigen soll. Anders als herk√∂mmliche Hologramme, die beispielsweise bei B√ľhnenshows durch Laser in den Raum projiziert werden, erzeugt das Display der HoloLens durch Millionen einzelner Lichtpartikel dreidimensionale Objekte innerhalb der Brillenlinsen. Diese werden dann ins Sichtfeld der Nutzer eingeblendet, was das Gef√ľhl erzeugt, als w√ľrden sie sich tats√§chlich im Raum befinden. Dabei ben√∂tigt die HoloLens keinen externen Computer und kann im Akkubetrieb auch kabellos getragen werden. Ein 3D-Sensor in der Brille kann die Handbewegungen des Nutzers erkennen, sodass dieser mit den eingeblendeten Objekten auch interagieren kann. Im Kopfband sind zudem Lautsprecher verbaut, die einen Raumklang erm√∂glichen, um¬†ein noch realistischeres Erlebnis zu erzeugen. Mehrere Sensoren erkennen Blickwinkel und Bewegungen der Nutzer, dank eingebauter Mikrofone wird sogar die Stimme des Tr√§gers erkannt.

HoloStudio, um passende Apps zu entwickeln

Was werden die Nutzer mit der HoloLens anfangen k√∂nnen? Auf der Hand liegt etwa der Einsatz in Unternehmen: Im Werbevideo, das Microsoft zu seiner futuristischen Brille gestern zeigte (oben), war beispielsweise eine Ingenieurin zu sehen, die mit der HoloLens den Tank eines Motorrads designte. Doch auch im Freizeitbereich k√∂nnte die HoloLens viele Fans finden und holographische Spiele erm√∂glichen. Ebenso sind interaktive Do-it-Yourself-Anwendungen denkbar und vieles mehr. Um ein m√∂glichst breites Spektrum an Einsatzm√∂glichkeiten abzudecken, wird Microsoft mit HoloStudio eine Entwicklungsumgebung ver√∂ffentlichen, damit Programmier entsprechende Apps f√ľr die HoloLens entwickeln k√∂nnen. Zu den ersten Anwendungen der HoloLens geh√∂ren ein Skype-Version mit Holographie-Inhalten, ein holographischer Mars-Rundgang sowie eine holographische Minecraft-Version. Wann die HoloLens auf den Markt kommen und wie viel sie kosten wird, hat Microsoft noch nicht verraten.

Ziemlich beeindruckend, oder? Was haltet ihr von Microsofts HoloLens? 

Quelle: Zeit, Heise

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