Tipps zur App: K-9 Mail: elektronische Post mit Komfort

Hartmut Schumacher 16. Januar 2016 0 Kommentar(e)

Die App „K-9 Mail“ ist deutlich leistungsfähiger und komfortabler als das vorinstallierte E-Mail-Programm. Und wenn man weiß, an welchen Schrauben man zu drehen hat, dann lässt sich die App weitgehend an individuelle Bedürfnisse anpassen.

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Es ist Ihnen mit der App „K-9 Mail“ sehr einfach möglich, sich von jeder E-Mail-Nachricht, die Sie versenden, automatisch eine Kopie zuschicken zu lassen. Auf diese Weise stehen Ihnen auch auf Ihrem PC die Nachrichten zur Verfügung, die Sie mit Ihrem Smartphone verschickt haben. Um das zu erreichen, tippen Sie im Dialogfenster „Kontoeinstellungen“ (siehe Tipp „Benachrichtigungen/Anpassen“) die Schaltfläche „Nachrichten verfassen“ an und dann die Schaltfläche „Verfassen von Nachrichten“. Tragen Sie anschließend im Dialogfenster „Verfassen von Nachrichten“ in das Feld „Alle Nachrichten mit BBC an“ Ihre eigene E-Mail-Adresse ein.

Konten einrichten

Nach dem ersten Start ist Ihnen die App „K-9 Mail“ mit einem Assistenten dabei behilflich, Ihr E-Mail-Konto einzurichten. Sie können auch nachträglich weitere Konten hinzufügen.

Schritt 1 von 3) Bequeme Automatik

Im Idealfall müssen Sie im automatisch erscheinenden Dialogfenster „E-Mail-Konto einrichten“ einfach nur Ihre E-Mail-Adresse und das Kennwort eingeben und auf „Weiter“ tippen.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 2 von 3) Manuelle Einrichtung

Funktioniert dies nicht, dann tippen Sie auf „Manuelle Einrichtung“ und geben die Details wie den Namen des E-Mail-Servers ein (siehe die Unterlagen Ihres E-Mail-Anbieters).

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 3 von 3) Weitere Konten

Weitere E-Mail-Konten können Sie hinzufügen, indem Sie im „Konten“-Fenster unten in der Werkzeugleiste die „+“-Schaltfläche („Konto hinzufügen“) antippen.

Screenshot: androidmag.de

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Benachrichtigungen

Folgendermaßen sorgen Sie dafür, dass die App Sie unübersehbar auf eintreffende E-Mail-Nachrichten hinweist – Sie aber nicht zu unpassenden Uhrzeiten belästigt.

Schritt 1 von 3) Ruhe, bitte!

Rufen Sie im „Konten“-Fenster den Menüpunkt „Einstellungen“ auf. Im „Einstellungen“-Dialogfenster tippen Sie die Schaltfläche „Benachrichtigungen“ an. Schalten Sie im Fenster „Benachrichtigungen“ die Option „Ruhezeit “ ein, wenn Sie möchten, dass die App Sie des Nachts nicht durch Klingeltöne, Vibrationen oder LED-Blinken auf eintreffende Nachrichten aufmerksam macht. Sie können darüber hinaus festlegen, wann diese Ruhezeit beginnen und enden soll.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 2 von 3) Anpassen

Sie dürfen für jedes der eingerichteten Konten getrennt festlegen, ob Sie Benachrichtigungen erhalten. Wählen Sie zu diesem Zweck im „Konten“-Fenster eines der Konten aus. Anschließend rufen Sie im Posteingang-Fenster dieses Kontos den Menüpunkt „Einstellungen – Kontoeinstellungen“ auf. Im Dialogfenster „Kontoeinstellungen“ tippen Sie auf die Schaltfläche „Benachrichtigungen“.

Standardmäßig zeigt die App in der Statuszeile an, wenn eine neue E-Mail-Nachricht eingetroffen ist. Möchten Sie dies nicht, dann schalten Sie im Dialogfenster „Benachrichtigungen“ die Option „Bei neuen Nachrichten“ aus. Darüber hinaus können Sie in diesem Fenster einen anderen Klingelton für die Benachrichtigungen auswählen und zusätzlich den Vibrationsalarm und das Blinken der LED einschalten.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 3 von 3) Benachrichtigungen

Standardmäßig erscheint in der Statuszeile auch ein Hinweis, wenn die App nach neuen Nachrichten sucht. Falls Sie das nervt, dann schalten Sie die Option „Benachrichtigung bei Synchronisation“ aus.

 

Nachrichten herunterladen mit Verstand

Sie können Einfluss darauf nehmen, wie oft die App Nachrichten abruft – und welche Datenmengen sie herunterlädt.

Schritt 1 von 3) Wie viele Nachrichten?

Tippen Sie im Dialogfenster „Kontoeinstellungen“ (siehe Tipp „Benachrichtigungen/Anpassen“) die Schaltfläche „Nachrichten abrufen“ an. Im Dialogfenster „Nachrichten abrufen“ können Sie über die Optionen „Anzahl anzuzeigender Nachrichten“ und „Nachrichten synchronisieren“ festlegen, wie viele Nachrichten von wie vielen Tagen die App herunterlädt.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 2 von 3) Wie viel herunterladen?

Standardmäßig lädt die App von jeder Nachricht die ersten 32 KByte. Das reicht in der Regel aus. Mit der Option „Nachrichten automatisch laden bis“ können Sie diesen Wert auf bis zu 1 KByte verringern. Das spart Strom und Datenvolumen. Allerdings bekommen Sie dann von jeder Nachricht nur den Anfang zu sehen. Sie können aber beim Betrachten einer Nachricht die Schaltfläche „Gesamte Nachricht herunterladen“ antippen, um die komplette Nachricht zu sehen.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 3 von 3) Und wie oft?

Die Option „Häufigkeit der E-Mail-Abfrage“ erlaubt es Ihnen, festzulegen, wie häufig die App nach neuen E-Mail-Nachrichten Ausschau hält.

 

Art der Darstellung

Nehmen Sie Einfluss unter anderem auf die Schriftgröße.

Schritt 1 von 3) Schriftgrößen

Wollen Sie die Schriftgrößen verändern, die die App verwendet? Dann tippen Sie im „Einstellungen“-Dialogfenster die Schaltfläche „Anzeige“ an und anschließend im Dialogfenster „Anzeige“ die Schaltfläche „Schriftgröße“. Sie können unabhängig voneinander unter anderem die einzelnen Elemente der Kontenliste, der Nachrichtenliste und des Nachrichtenfensters verändern.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 2 von 3) Vorschauzeilen

Im Dialogfenster „Anzeige“ finden Sie auch die Option „Vorschauzeilen“. Mit ihr legen Sie fest, wie viele Zeilen des Nachrichtentextes Sie bereits im Posteingang zu sehen bekommen, noch bevor Sie die Nachricht antippen.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 3 von 3) Freunde und Bekannte

Möchten Sie auf einen Blick er­kennen können, ob der Absender einer E-Mail-Nachricht jemand ist, den Sie bereits kennen, der also in Ihrem Adressbuch vor­handen ist? Das erreichen Sie, indem Sie im Dialogfenster „Anzeige“ die Option „Namen aus Adressbuch“ einschalten und dann mit der Option „Farbe von bekannten Namen“ festlegen, mit welcher Farbe die App der-­artige Absendernamen im Posteingang markieren soll.

Screenshot: androidmag.de

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.