Plague

Hartmut Schumacher 23. Dezember 2014 0 Kommentar(e)
Plague Androidmag.de 3.5 3.5 Sterne

„Plague“, also „Seuche“, ist nicht unbedingt ein schöner Name für eine App. Die Idee hinter der Software ist jedoch durchaus attraktiv: Sie will dafür sorgen, dass Neuigkeiten sich ähnlich wie Infektionen verbreiten. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Weil es ja noch nicht genügend soziale Netze gibt, haben die Entwickler der App Plague das Ziel, ein neues derartiges Netz zu etablieren. Die Besonderheit von Plague: Diese App und das dazugehörige Netz basieren nicht auf Freundschaften oder Anhängern. Stattdessen hat jeder Teilnehmer von Anfang an die Chance, von allen anderen Mitgliedern gehört zu werden.

Das Prinzip der App ist sehr einfach: Du verfasst eine Mitteilung mit (im Idealfall) amüsanten oder nützlichen Informationen. Diese Mitteilung landet automatisch bei einigen anderen Plague-Anwendern, die sich in deiner Nähe befinden.

Jeder dieser Anwender hat nun die Möglichkeit, entweder diese Mitteilung weiterzuverteilen (wiederum automatisch an mehrere andere Anwender). Oder aber die Mitteilung zu ignorieren, so dass sie sich nicht weiterverbreitet. Der Hersteller fast dies folgendermaßen zusammen: „Wenn deine Informationen interessant sind, dann können sie sich letzten Endes über die gesamte Welt verbreiten.“

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Texte, Fotos und Videos – mit Ortsangaben

Eine Mitteilung darf entweder lediglich aus Text bestehen oder aber aus Text plus einem Foto oder einem Video. Die Mitteilungen von anderen Anwendern kannst du nicht nur weiterverbreiten, sondern auch kommentieren.

Darüber hinaus darfst du sowohl für fremde als auch für eigene Mitteilungen Statistiken abrufen, die dir unter anderem verraten, wie viele Betrachter die Mitteilungen bereits gefunden haben, und dir auf einer Karte zeigen, wo auf der Welt Anwender mit den Mitteilungen „infiziert“ wurden.

Einen Zwang zum Verwenden des echten Namens gibt es beim Anlegen eines Plague-Anwenderkontos nicht. Du solltest dir aber bewusst sein, das jede Mitteilung mit einer Ortsangabe versehen wird, die sich von jedem anderen Anwender abrufen lässt.

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Fazit

Das Prinzip von Plague ist tatsächlich interessant und vielversprechend. Allerdings gibt es noch nicht besonders viele Anwender, so dass auch die Anzahl der wirklich sehenswerten Mitteilungen derzeit eher gering ist.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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