Android-Spielkonsole Ouya wird über einen eigenen Marktplatz mit Apps versorgt

Tam Hanna 22. März 2013 4 Kommentar(e)

Bisher hat Ouya die hauseigene Konsole als offenes System dargestellt, das seine Applikationen aus dem Play Store bezieht und dem Nutzer keine Beschränkungen auflegt.
Im Rahmen der GPU Technology Conference verriet der CEO des Unternehmens, dass die Konsole um einiges weniger offen sein wird als ursprünglich angenommen. Die Konsole soll ausschliesslich mit einem eigenen Store zusammenarbeiten, dessen Inhalte vom Unternehmen wesentlich strenger geprüft werden.

Weit weniger offen als ursprünglich angenommen: der OUYA (Foto: Ouya)

Weit weniger offen als ursprünglich angenommen: der OUYA (Foto: Ouya)

Für Profizocker ärgerlich ist, dass Spiele mit realistischer Gewalt nicht erlaubt sein werden – wer also auf Doom oder Wolfenstein hofft, sollte sich eine etablierte Konsole zulegen. Witzig ist ausserdem, dass Ouya den Tegra3-Prozessor – zumindest laut Medienberichten – aktiv, also mit einem Ventilator kühlt.

Nach Ansicht des Autors ist das die dümmstmögliche Vorgehensweise. Dem kleinen Hersteller fehlt der „political clout“, mit dem große Studios zur Unterstützung der hauseigenen Hardware animiert werden können. In diesem Fall ist es höchst ratsam, auf offene Hardware zu setzen. Mit dem hauseigenen Store verspielt die Truppe jedoch genau dieses Alleinstellungsmerkmal.

Denkt ihr, dass die neue Strategie dem Unternehmen Glück bringen wird?

Quelle: GameStar

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