Apple: Verkaufsrekorde beim iPhone, AppleWatch kommt im April und ApplePay ist auf dem Vormarsch

Redaktion 29. Januar 2015 2 Kommentar(e)

Die neuen Quartalsergebnisse von Apple haben eines offenbart: Apple schlägt alles und jeden. Doch nicht nur in Sachen iPhone-Verkäufe und Gewinn, sondern auch wenn es um den eigenen Bezahldienst ApplePay geht. Das Sahnehäubchen bildet dann noch die AppleWatch, welche im April erscheinen soll.

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Ja wir wissen, dass es sich hier um einen Android-Blog handelt, allerdings schadet es sicher nicht hin und wieder einmal über den Tellerrand zu blicken, um nachzusehen was die Konkurrenz so treibt. Vor allem da Apple ja der größte Konkurrent zu Android ist, sollte man eigentlich ein wenig über das Unternehmen aus Cupertino Bescheid wissen.

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74,5 Millionen verkaufte iPhones

Sehen wir uns zuerst die neuen Zahlen an. Apple hat im letzten Quartal einen Rekordgewinn von sage und schreibe 18 Milliarden US-Dollar gemacht. Damit wurde der russische Energiekonzern Gazprom vom Unternehmen aus Cupertino auf den 2. Platz verdrängt.

Der Grund für diesen enormen Erfolg sind natürlich die neuen iPhones. In den letzten drei Monaten hat Apple 74,5 Millionen Mobiltelefone an den Mann gebracht und somit eine Steigerung von fast 50 Prozent erreicht. Damit schnellte auch gleich der Umsatz gleichzeitig um 30 Prozent nach oben.

Damit ist ganz klar, dass Apple CEO Tim Cook mit dem neuen iPhone 6 einen absoluten Erfolg gelandet hat und natürlich auch entsprechend gefeiert wird. Überraschenderweise haben sich jetzt auch die Chinesen dem Apple-Trend hingegeben, denn im Reich der Mitte hat man sich ordentlich Marktanteile unter den Nagel reißen können. 21 Prozent hält das Unternehmen in China derzeit.

Am Rande ist vielleicht noch zu erwähnen, dass die Verkäufe der iPads um 18 Prozent gefallen, dafür aber die Mac-Verkäufe um 14 Prozent gestiegen sind.

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ApplePay auf dem Vormarsch

Damit dieser Erfolg nicht abreist hat Apple schon wieder zwei heiße Eisen im Feuer, die uns auf der Keynote des iPhone 6 präsentiert wurden. Zum einen ist das der Bezahldienst ApplePay, der schön langsam in die Gänge kommt.

Wie wir bereits in mehrfachen Artikeln darauf hingewiesen haben, wird Apples Bezahldienst endlich auch Google Wallet und Co. pushen, sodass wir schon bald fast überall mit unseren Smartphones bezahlen können.

In den USA ist der Umbruch schon in vollem Gange, denn neben diversen Supermarkt-Ketten und Kreditinstituten, werden demnächst auch viele Automaten den Bezahldienst via iPhone unterstützen. Ein Deal mit USA Technologies soll nämlich genau das bringen, denn jener Konzern ist für den Vertrieb diverser Automaten zuständig. Das Bezahlen der Waschmaschine in einer Waschküche, Bezahlen in der Tiefgarage oder am Cola-Automaten soll damit realisiert werden.

Das ist aber erst der Anfang, denn in den nächsten Wochen und Monaten sollen noch viele weitere Unternehmen und Dienstleister den Bezahldienst ApplePay unterstützten. Chevron, der riesige Ölkonzern wird auch im Laufe des Jahres den Bezahlservice anbieten.

Die Krone ist eines der Hauptbedienelemente der AppleWatch. (Foto: Apple)

Die Krone ist eines der Hauptbedienelemente der AppleWatch. (Foto: Apple)

AppleWatch kommt im April

Das zweite Gerät, welches auf der iPhone-Keynote vorgestellt wurde, war die AppleWatch. Jene Uhr soll nun endlich den Durchbruch der Smartwatches mit sich bringen. Doch hat Apple das Zeug dazu diese Revolution einzuläuten?

In diesem Bereich eine akkurate Prognose zu stellen ist nicht gerade einfach. Zum einen versucht das Unternehmen aus Cupertino die Bedienung der schlauen Uhr mit der digitalen Krone etwas anders zu lösen. Auch die Kommunikation mit den Kontakten ist etwas anders gelöst als zum Beispiel bei Android Wear.

Die beiden größten Kritikpunkte, denen sich Apple stellen muss, sind zum einen die praktische Anwendbarkeit sowie die Optik. Was die Anwendung der Uhr betrifft, so lässt die Umsetzung bei Android Wear noch etwas zu wünschen übrig. Ja man kann zwar alles wichtige über eine LG G Watch oder Gear Live steuern und abwickeln, allerdings bringt es nichts, wenn man eine Benachrichtigung aufs Handgelenk gepusht bekommt und zum Antworten erst recht wieder das Smartphone aus der Hosentasche fassen muss. Verbesserungspotential!

Die Optik ist aber wieder eine ganz andere Baustelle. Immerhin zählen Uhren mehr zum Schmuck und werden getragen weil sie gut aussehen und eigentlich weniger wegen des praktischen Nutzens. Hier könnte auch die AppleWatch an ihre Grenzen stoßen, denn um ehrlich zu sein gefällt uns die Moto 360 von den bisher vorgestellten Smartwatches am besten, da sie nicht nur über ein kreisrundes Design verfügt, sondern auch auf hochwertige Materialien setzt.

Wie sich die AppleWatch in der Praxis anstellt, wird sich erst in ein paar Monaten zeigen, denn die Smartwatch soll laut Apple CEO Tim Cook im April auf den Markt kommen. In der Zeit können Samsung, Motorola, LG und Co. versuchen sich noch weitere Marktanteile unter den Nagel zu reißen, denn Apple wird mit Sicherheit eine ernstzunehmende Konkurrenz.

Quelle: Apple, BusinessWire

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