Bald ist es ist möglich, dein Smartphone kabellos auf dem Motorrad aufzuladen

Hartmut Schumacher 18. Oktober 2014 0 Kommentar(e)

Zwei neue Geräte von Continental erleichtern Motorrad- und Autofahrern den Umgang mit ihren Smartphones. Nicht nur um das Aufladen des Akkus kümmern sich die angekündigten Geräte, sondern auch um den Datenaustausch zwischen Smartphone und Bordcomputer.
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Der Automobilzulieferer Continental entwickelt für den Einbau in Motorrädern eine Ladestation, die das kabellose Aufladen von Smartphone-Akkus ermöglicht. Die Station unterstützt dabei den verbreiteten „Qi“-Standard. Einige Smartphones wie das Lumia 1520, das Nexus 5 und das LG Optimus G Pro sind bereits ab Werk kompatibel zu diesem Standard. Für andere Smartphones wie das Galaxy S5, das LG G2, das Lumia 1020 und die iPhone-Modelle ab der Version 4 sind Rückschalen oder Schutzhüllen erhältlich, die das Gerät in die Lage versetzen, drahtlos aufgeladen zu werden.

„Das Wireless Power Charging, das kabellose Laden, wird von immer mehr Smartphones unterstützt“, erläutert Annette Welzer, Produktmanagerin bei Continental. „Mit dem kabellosen Laden verhindern wir gefährliches Kabelgewirr auf dem Motorrad. Der Motorradfahrer legt sein Smartphone ganz einfach in eine im Motorrad integrierte Ablagebox. Dort ist das Handy vor Erschütterungen und Wettereinflüssen geschützt und wird kontinuierlich geladen“.

Die Continental-Ladestation für Motorräder ermöglicht das kabellose Aufladen des Smartphone-Akkus. Dabei unterstützt die Station den verbreiteten „Qi“-Standard. (Foto: Continental AG)

Die Continental-Ladestation für Motorräder ermöglicht das kabellose Aufladen des Smartphone-Akkus. Dabei unterstützt die Station den verbreiteten „Qi“-Standard. (Foto: Continental AG)

Kabelloses Multifunktions-Terminal für Smartphone-Nutzung im Auto

Auch die Autofahrer hat Continental nicht vergessen: Der Zulieferer bietet Autoherstellern mit seinem multifunktionalen Smartphone-Terminal (kurz: MFST) ein kompaktes Modul an, das es Autofahrern ermöglicht, die Funktionen ihres Smartphones im Fahrzeug bequem zu bedienen – und gleichzeitig sicher. Denn die Fahrer können statt des Smartphone-Bildschirms die Bedienungselemente des Bordcomputers verwenden, um Funktionen wie das Führen von Anrufen, das Lesen von Kurznachrichten, das Suchen im Internet und das Verwenden von sozialen Netzen über die Bedienungselemente des Bordcomputers zu steuern.

Das multifunktionale Smartphone-Terminal erlaubt nicht nur das kabelloses Laden des Smartphone-Akkus und das ebenfalls kabellose Ankoppeln der Autoantenne, sondern auch das Übertragen von Daten zwischen Smartphone und Auto per NFC. Die (naturgemäß ebenfalls kabellose) NFC-Unterstützung ermöglicht es unter anderem, das Smartphone als digitalen Fahrzeugschlüssel zu verwenden oder aber durch das Smartphone persönliche Voreinstellungen im Auto aktivieren zu lassen.

Andreas Wolf, Leiter des Geschäftsbereichs Body & Security bei Continental, erklärt die Vorzüge des Produkts: „Mit dem multifunktionalen Smartphone-Terminal ist die Zeit des Handy-Kabelgewirrs beendet. Der Autofahrer legt das Smartphone ganz einfach in eine Ablagebox im Cockpit. Damit können dann bereits alle während der Fahrt relevanten Funktionen [des Smartphones] über die Bedienelemente im Auto verfügbar gemacht werden. Gleichzeitig wird das Handy kabellos geladen.“

Schon im Jahr 2015 soll das neue Terminal serienmäßig in die ersten Fahrzeuge eingebaut werden.

Das multifunktionale Smartphone-Terminal von Continental erlaubt es, ganz ohne Kabel den Smartphone-Akku aufzuladen, das Smartphone an die Autoantenne anzukoppeln und Daten zwischen Smartphone und Bordcomputer zu übertragen. (Foto: Continental AG)

Das multifunktionale Smartphone-Terminal von Continental erlaubt es, ganz ohne Kabel den Smartphone-Akku aufzuladen, das Smartphone an die Autoantenne anzukoppeln und Daten zwischen Smartphone und Bordcomputer zu übertragen. (Foto: Continental AG)

Quelle: Continental

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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