E-Plus: Datenflatrates gibt es nicht mehr, zusätzliches Datenvolumen wird automatisch nachgebucht

Redaktion 5. Juni 2014 2 Kommentar(e)

Der Mobilfunker E-Plus will bei der Marke Base jetzt mehr aus den Kunden rausquetschen und schafft daher kurzerhand die Datenflatrates ab. Nun gibt es nur mehr ein begrenztes Datenvolumen, welches bei vollständigem Verbrauch automatisch nachgebucht wird.

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Die Vergebung von einem festen Datenvolumen hat aber auch einen Vorteil. Durch die Abschaffung von Flatrates gibt es keine Drosselung mehr. Sollte das Datenvolumen aufgebraucht sein, wird automatisch nachgebucht. Hier liegt auch schon der große Nachteil. Durch die Automatik kommen auf den Kunden natürlich zusätzliche Kosten zu.

Flatrates waren bisher die Norm

Bisher wurde das Ganze in der Branche so gehandhabt, dass nach dem Verbrauch eines Limits, zum Beispiel 1 GB, die Geschwindigkeit gedrosselt wurde. So konnten die Kunden zumindest das Internet ohne Mehrkosten benutzen, auch wenn nicht gerade eine berauschende Geschwindigkeit zur Verfügung stand. Gegen einen kleinen Geldbetrag konnte aber auch die Drosselung aufgehoben werden.

Um den Kunden nicht das Ganze Geld aus der Tasche zu ziehen, hat Base einen Mechanismus eingebaut, dass wenn man drei Monate hintereinander drei Datenpakete nachgebucht hat, sich das nachbuchende Datenvolumen erhöht. So werden zum Beispiel beim Smart-Tarif zu Beginn jeweils 50 MB für 1,5 Euro nachgebucht, während nach der Aufstockung 750 MB für 10 Euro pro Monat dazukommen.

Keine Fixkosten

Das große Problem an dieser Art der Nachbuchung ist die fehlende Kostensicherheit. Solltest du nicht ständig dein Datenvolumen im Blick haben, könnte sich das Ganze schon zu einer relativ teuren Angelegenheit entwickeln. Relativ aus diesem Grund, da ja nur drei Mal pro Monat zusätzliches Datenvolumen nachgebucht wird.

Unverändert bleiben allerdings die reinen Datentarife, die für Tablet und Notebook gedacht sind. Hier bleibt das System mit der Drosselung erhalten. Da diese Tarife nur Datenvolumen beinhalten und Sprachanrufe sowie SMS nicht möglich sind, sind sie für Smartphone-Nutzer keine Alternative.

Quelle: Golem

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