Nokia 3310 und BlackBerry KeyOne: Nostalgie als Verkaufsargument

Hartmut Schumacher 27. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Nokia 3310 und BlackBerry KeyOne: Nostalgie als Verkaufsargument Kommentar(e)

Können verklärte Erinnerungen an vergangene Großtaten dem Mobiltelefon „Nokia 3310“ und dem Smartphone „BlackBerry KeyOne“ zu Verkaufserfolgen verhelfen?

(Foto: HMD Global)

(Foto: HMD Global)

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona haben zwei Unternehmen Geräte vorgestellt, deren Verkaufsaussichten zumindest teilweise davon abhängen, dass die Anwender sich nostalgisch an frühere Produkte erinnern:

Die finnische Firma HMD Global präsentierte mit dem „Nokia 3310“ einen Nachfolger des gleichnamigen Handy-Klassikers aus dem Jahr 2000. Mit den zahlreichen Funktionen eines Smartphones kann dieses 49-Euro-Mobiltelefon zwar nicht mithalten. Immerhin aber verfügt es über eine Kamera (mit einer Auflösung von 2 Megapixeln), ein Radio und einen Web-Browser. Und, wichtiger, das Mobiltelefon ist „unglaublich widerstandsfähig“ und bietet eine lange Akkulaufzeit (22 Stunden Gespräche, ein Monat Bereitschaft). Darüber hinaus, und auf diese Feststellung legt der Hersteller Wert, ist das legendäre Spiel „Snake“ vorinstalliert.

(Foto: BlackBerry)

(Foto: BlackBerry)

Auch BlackBerry möchte mit dem Smartphone „KeyOne“ an vergangene glorreiche Zeiten anknüpfen. Das Gerät besitzt eine echte Tastatur – so wie die Modelle, mit denen das Unternehmen in den Jahren 2003 bis 2013 vor allem in der Geschäftswelt große Erfolge feiern konnte.

Das von dem chinesischen Unternehmen TCL Communications in Lizenz hergestellte „BlackBerry KeyOne“ verwendet das Betriebssystem Android 7.1 (mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen), bietet einen 4,5-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.620 mal 1.080 Punkten und verfügt über eine 12-Megapixel-Kamera.

Erhältlich sein wird das KeyOne ab April für 599 Euro.

Quellen: HMD Global, BlackBerry

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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