Samsung: Verdacht auf irreführende Werbung gegen HTC

Redaktion 17. April 2013 0 Kommentar(e)

Es ist kaum zu glauben, aber Samsung hat in Taiwan angeblich einige Menschen und Firmen bezahlt, dass diese Forenbeiträge verfassen, in denen das One schlecht geredet und das Galaxy S4 gelobt wird.

Wir hatten bis dato nur den Eindruck, dass sich die Hersteller nur vor Gericht streiten und für Aufregung sorgen. Doch wie man jetzt erfährt, wird auch außerhalb der Verhandlungssäle scharf geschossen. Vor allem die Koreaner scheinen zu sehr harten Mitteln zu greifen, um gegen den Hersteller HTC vorzugehen.

Es scheint, als hätte Samsung Angst vor diesem Smartphone.

Es scheint, als hätte Samsung Angst vor diesem Smartphone.

Offensive Kampagne im Web

Samsung soll Beiträge in häufig besuchten taiwanischen Foren verfasst haben, in denen das HTC schlecht gemacht wird und das hauseigene Galaxy S4 gelobt wird. Diese Beiträge sind der „Fair Trade Commission Taiwan“ aufgefallen, der Fall wird nun näher beleuchtet und untersucht. Grund zur Beunruhigung hat Samsung allemal, da das One in der Tat ein Prachtstück ist und bereits jetzt eine hohe Anhängerzahl sein Eigen nennen darf. Dies geht auch aus unserer Umfage auf Facebook hervor.

Zweite Strafe in der Höhe von 25 Millionen

Allerdings sind wir fast ein wenig schockiert, dass Samsung wirklich zu solchen Mitteln greifen muss, nur weil den Koreanern das One gefährlich werden könnte. Sollte Samsung tatsächlich für die Beiträge verantwortlich sein, so muss der Hersteller 25 Millionen Taiwan-Dollar (das sind rund 638.000 Euro) an HTC bezahlen.

Keine Spur von fairem Wettbewerb

Man muss schon sagen, dass man unter einem fairen Wettbewerb etwas anderes versteht, als das hier. Wenn man es jetzt allerdings aus einem anderen Standpunkt betrachtet, dann muss Samsung echt Angst vor dem HTC One haben, denn ansonsten würde man nicht zu solch drastischen Mitteln greifen. Dabei wird sich das Galaxy S4 sicher auch hervorragend verkaufen, der Markt bietet zweifelsohne genügend Potenzial für mehrere Top-Geräte.

Quelle: AFP

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