Microsoft Surface Pro 6 im Test

Christoph Lumetzberger 15. April 2019 Kommentare deaktiviert für Microsoft Surface Pro 6 im Test Kommentar(e)

Eines ist klar: Bevor Sie sich für ein Mi­crosoft Surface entscheiden, müssen Sie sich die Grundsatzfrage stellen, ob es ein Hybrid aus Tablet und Laptop sein soll. Denn es muss bei beiden Ausführungen ein Kompromiss gemacht werden. Soll das Surface als Notebook im Einsatz sein, sind Sie auf ein Tastatur-Dock angewiesen. Bei Verwendung als Tablet muss dagegen in Kauf genommen werden, dass es relativ schwer ist und zudem die Tablet-Oberfläche sich etwas sperrig in der Bedienung anfühlt. Hier merkt man, dass die Software in erster Linie für die Nutzung als Laptop optimiert ist.

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Dafür erfüllt das Surface Pro 6 diesen Part bravourös. Das 12,3 Zoll große Display löst mit 2.736 x 1.824 Pixeln auf und besitzt ein für diesen Zweck optimales Seitenverhältnis von 3:2. Die Helligkeit ist gut, wenn auch nicht überragend, die Blickwinkelstabilität hingegen beeindruckend. Die verbauten Stereo-Lautsprecher sind ausreichend laut und klingen sauber. Einen Netflix-Film können Sie so problemlos genießen, wenngleich Sie nicht unbedingt einen Kinosound erwarten dürfen. Der Akku hält bei durchschnittlicher Nutzung knapp elf Stunden durch, was bedeutet, dass Sie problemlos durch den (Arbeits-)Tag kommen.

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Die Hardware

Das Surface Pro 6 ist tadellos verarbeitet, wirkt sehr hochwertig und das neue schwarze Farbschema verleiht dem Hybriden ein unverwechselbares, edles Aussehen. Der Klappständer auf der Rückseite lässt sich stufenlos verstellen und so kann jeder Nutzer seine optimale Position für das Surface finden. Sowohl die externe Tastatur (Microsoft nennt sie Type Cover), als auch der Surface Pen sind optimal an das Gerät angepasst und werten die Nutzbarkeit immens auf. Umso bitterer, dass beide Zubehör-Artikel separat erworben werden müssen. So werden Sie, zusätzlich zum Gerätepreis, nochmals knapp 200 Euro los.

Unser Testgerät

Wir hatten das Surface Pro 6 mit i5-Prozessor, 8 GB RAM und einem Festspeicher von 256 GB in der schwarzen Farbvariante zum Testen in der Redaktion. Dafür sind 1.150 Euro fällig.

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