Playstation VR: Erste EindrĂŒcke von Sonys virtueller RealitĂ€t

Heiko Bauer 16. April 2016 0 Kommentar(e)

Ab Oktober soll Sonys Virtual-Reality-Brille Playstation VR in den LĂ€den stehen. Auf der Playstation Experience in MĂŒnchen konnte sie bereits getestet werden.

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Bild: Sony

Bild: Sony

Sieben Spiele standen auf dem Event zur VerfĂŒgung. Die ersten EindrĂŒcke waren fast durchweg gut. Ein Tester von Futurezone berichtet, dass er nach einer Fahrt in dem Rail-Shooter »Until Dawn: Rush of Blood« MĂŒhe hatte, das Grinsen abzustellen. Anders als noch beim Prototyp 2015 musste er auch nicht mit Übelkeit kĂ€mpfen. Die »Welt« schreibt von Â»ĂŒberraschend gut aussehenden Titeln« und ruckelfreier Darstellung. Allerdings fand man dort den 3D-Effekt bei Handbewegungen nicht ausgeprĂ€gt genug.

Spielen auch im Heimkino

NatĂŒrlich wird nicht jeder Entwickler nun seine PS4-Spiele fĂŒr die virtuelle RealitĂ€t anpassen. Playstation VR bietet aber eine interessante Möglichkeit, »normale« Spiele zu spielen. Dazu werden sie auf einer virtuellen Großleinwand angezeigt. Der Eindruck ist dann wie im Kino, und man muss den Kopf bewegen, um alle Teile des Bildes zu sehen.

Nicht alles neueste Technik, dafĂŒr mit Preisvorteil

Ein Nachteil, mit dem Sonys Entwickler zu kĂ€mpfen hatten, ist der ĂŒber vier Jahre alte Grafikprozessor der PS4. Die KonkurrenzgerĂ€te HTC Vive und Okulus Rift setzen auf neueste PC-Hardware und können deshalb mit grĂ¶ĂŸerer Detailtiefe punkten. Allerdings kostet ein geeigneter Rechner schnell mal 1000 Euro, dazu kommen mindestens 699 Euro fĂŒr die Brille.

Die Playstation VR ist dagegen fĂŒr 399 Euro zu haben. Das Tracking im Raum erfordert außerdem noch die separat erhĂ€ltliche Playstation Kamera fĂŒr 45 Euro. Die PS4 kostet 350 Euro, doch bei ĂŒber 40 Millionen verkauften GerĂ€ten werden die meisten Kunden wohl schon eine besitzen.

Quellen: Futurezone, Die Welt

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