Google Play Music All Access: Neuer Streamingdienst auf der Google I/O vorgestellt

Redaktion 16. Mai 2013 1 Kommentar(e)

Google hat in diesem Jahr auf seiner Keynote zur Entwicklerkonferenz Google I/O gänzlich auf Showeffekte wie im letzten Jahr verzichtet. Dafür gab es zahlreiche Neuerungen, die einiges an Erleichterung bringen, oder komplett neu sind. So zum Beispiel auch Google Play Music All Access. Dies ist der bereits im Vorfeld diskutierte Musik-Streamingdienst, der bereits etablierte Dienste wie Spotify im Visier hat.

Google hat die Zeichen der Zeit erkannt und mitbekommen, dass Musikfreunde nicht nur Musik online kaufen möchten, sondern jegliche Musik zu einem Festpreis hören möchten. Dienste wie Spotify haben bereits enormen Erfolg mit dem Modell, unendlich viel Musik streamen zu können und nur einen Festpreis zahlen zu müssen.

Bei Google Play Musik All Access bietet Google Millionen Songs zum Festpreis von 9,99 US-Dollar an. Wer sich bis Ende Juni anmeldet, muss sogar nur 7,99 US-Dollar zahlen und kann dann jeden Monat so viel Musik hören, wie man möchte. Google macht ein Kennenlernangebot. Interessierte können All Access 30 Tage lang vollkommen kostenlos testen und danach entscheiden, ob sie den Dienst weiter nutzen möchten, oder nicht. Eine sehr gute Erweiterung zum bisherigen Angebot, einzelne Songs oder Alben zu kaufen.

Vorstellung von Google Play Music All Access auf der Google I/O 2013

Vorstellung von Google Play Music All Access auf der Google I/O 2013.

Google wird in diesem neuen Dienst aber auch eine Art interaktives Onlineradio hinzufügen. Mit diesem Feature kann ein Song ausgewählt werden und Google sucht im Hintergrund ähnliche Musikstücke, die in ihrer Reihenfolge geändert oder auch aus der Liste gelöscht werden können.

Vorerst wird der neue Dienst nur in den USA zur Verfügung stehen. Das All Access auch zu uns kommen wird, dürfte bereits jetzt klar sein. Einzig die Frage, wann der Dienst bei uns startet, wurde auf der Keynote von Chris Yerga nicht erwähnt. Der Preis dürfte schätzungsweise nahezu 1:1 umgerechnet werden. Ob Google dann auch für uns ein erstes Angebot zu einem reduzierten Preis anbieten wird, ist ebenfalls nicht bekannt.

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