Belkin WeMo: Glühbirne, Kochtopf und Bausatz für Connected-Home-Platform vorgestellt

Daniel Kuhn 7. Januar 2014 0 Kommentar(e)

Belkin hat auf der CES in Las Vegas neue Geräte für die Heimautomatisierungsplattform WeMo vorgestellt. Die Neuzugänge sind LED-Glühbirnen, ein Kochtopf sowie ein Bausatz, mit dem Bastler alle möglichen Geräte nachrüsten können.

WeMo-LED-Lighting-Starter-Set

Das Internet der Dinge ist neben Wearable Devices ein großer Schwerpunkt der Consumer Electronics Show, die derzeit in Las Vegas über die Bühne geht. Viele Hersteller versuchen derzeit allerlei Alltagsgegenstände mit Bluetooth und WLAN auszustatten, um diese mit dem Smartphone steuerbar zu machen. Belkin hat bereits vor einem Jahr die WeMo-Plattform für Heimautomation vorgestellt und nun weitere Produkte vorgestellt um das Angebot weiter auszubauen.

Das kurioseste Produkt ist mit Sicherheit der WeMo Crock-Pot. Dabei handelt es sich um einen Schongarer, der per WeMo-App aus der Ferne gesteuert werden kann. So lässt sich der Kochtopf nicht nur aus der Ferne an- und ausschalten, sondern dank Rechner auch Temperatur und Garzeit kontrollieren und steuern, so dass das Essen fertig ist, wenn man zu Hause ankommt. Der Schongarer soll zur Markteinführung 99 Dollar kosten – ob dieser allerdings auch in Europa erhältlich sein wird, ist bisher nicht bekannt.

Belkin-Crock-Pot

Anders sieht es dagegen mit den vorgestellten LED-Glühbirnen aus – diese sollen im Frühjahr 2014 in Deutschland erhältlich sein. Dabei hat Belking zum einen ein Starter-Set, sowie einzelne Glühbirnen im Programm. Das Starter-Set besteht aus einer Steuereinheit, sowie zwei LED-Lampen, die wie übliche Glühbirnen in die Fassung geschraubt werden. Die Lampen entsprechen einer klassischen 60 Watt-Glühlampe und verbreiten mit 800 Lumen und 3000 Kelvin laut Hersteller ein helles, angenehmes, warmes Licht. Über die App lassen sich die Lampen nicht nur von Überall dimmen und ein- und ausschalten, sondern auch mit einer Zeitschaltung versehen. Außerdem gibt es einen Schlafdimmer- sowie einen Ferienmodus, in dem die Lampen zufällig an- und ausgeschaltet werden, um vorzutäuschen, dass jemand zu Hause ist. Das Starter-Set schlägt mit 99,99 Euro zu Buche, die einzelnen LED-Lampen kosten 39,99 Euro.

Wer gerne selber Hand anlegen möchte, kann sich das WeMo-Maker-Kit zulegen. Mit diesem Gerät lässt sich eine Vielzahl bereits vorhandener Geräte mit einer Internet-Verbindung nachzurüsten. Es handelt sich um ein kleines Modul, das in alle Niederstromgeräte eingebaut werden kann. Diese lassen sich danach über die App steuern – allerdings ist der Funktionsumfang auf das An- und Ausschalten beschränkt. Das Maker Kit soll ebenfalls im Frühjahr 2014 auf den Markt kommen, ein Preis wurde allerdings noch nicht genannt.

Quelle: Pressemitteilung und Techcrunch

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