ARing: der Ring, mit dem du dein Smartphone und deine Haushaltsgeräte steuern kannst

Hartmut Schumacher 28. Juni 2015 2 Kommentar(e)

Auch wenn dein Smartphone sich nicht in Rufweite befindet, kannst du viele seiner Funktionen über Sprachbefehle bedienen. Vorausgesetzt, du legst dir den ARing zu.

ARing

Der ARing ermöglicht es dir, über Sprachbefehle unter anderem Google-Suchen durchzuführen, Straßenkarten abzurufen, Haushaltsgeräte fernzusteuern, Notizen zu verfassen und YouTube-Videos auf einem Fernseher abspielen zu lassen. (Foto: Whynot Tech)

Auch interessant: Flic: der Tastenknopf, mit dem du dein Smartphone fernsteuern kannst

Bei Indiegogo läuft eine Finanzierungskampagne für einen Ring, mit dem du dein Smartphone steuern kannst. Dieses Schmuckstück mit der Bezeichnung ARing ist sinnvollerweise wasserbeständig und verfügt über lediglich eine Taste. Wenn du diese Taste kurz betätigst, dann kannst du Befehle sprechen, die der Ring per Bluetooth an dein Android-Smartphone weiterreicht.

Auf diese Weise ist es unter anderem möglich, Google-Suchen durchzuführen, Google-Maps-Straßenkarten abzurufen, Haushaltsgeräte fernzusteuern, Notizen zu verfassen oder YouTube-Videos über Chromecast auf einem Fernseher abspielen zu lassen. Funktionieren soll dies mit jeder Sprache, die von Googles Offline-Spracherkennung unterstützt wird. Beim Steuern von Haushaltsgeräten verträgt sich das System bislang mit den Produktlinien Phillips Hue und Belkin WeMo.

Geplant sind zudem weitere Funktionen wie das Speichern von gesprochenen Mitteilungen auf einem Cloud-Server.

Bis zu drei Tage Bereitschaftszeit

Aufladen lässt sich der Ring über ein USB-Kabel. Mit einer Akkuladung soll es möglich sein, den Ring bis zu 300 mal zu verwenden. Das entspricht einer Sprechzeit von 2,5 bis 3 Stunden. Die Bereitschaftszeit liegt bei bis zu drei Tagen. Der Abstand zwischen Ring und Smartphone darf bis zu 10 Meter betragen. Das Smartphone muss mindestens die Android-Version 4.2 benützen.

Vorbestellen lässt sich der ARing für 79 US-Dollar. Die ersten Exemplare sollen im Februar 2016 ausgeliefert werden.

Quellen: Whynot Tech, Whynot Tech bei Indiegogo

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HS

Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

Kennst du schon unsere Magazine?

Alle Magazine anzeigen