Brain Age Spiel

23. Oktober 2012 0 Kommentar(e)
Brain Age Spiel Androidmag.de 3 3 Sterne

Wie alt mag dein Gehirn wohl sein? Logisch, genauso alt wie du selbst. Doch das Brain Age Game stellt ja auch nicht das physische Alter deines Gehirns fest, sondern das geistige (kostenlos).

Bevor du die App also herunterlädst und vor deinen Freunden damit prahlst, dass dein Geist deinem körperlichen Alter weit voraus sei, drehe bitte ein paar Trainingsrunden, um dich nicht lächerlich zu machen. Ohne Übung könntest du ganz schnell als geistig zurückgeblieben eingestuft werden. Also App starten und gleich mal auf den Menüpunkt Training tippen.

Memory

Drei geistige Übungen stehen zur Auswahl: Memory, Arithmetics und Concentration. Im Gedächtnisspiel blinken nacheinander drei Kugeln kurz auf. Du musst dir die richtige Reihenfolge merken und diese nachtippen. Bei drei Kugeln ein Kinderspiel, doch es kommt nach jedem erfolgreichen Durchgang eine Kugel dazu. Und bereits bei sechs Kugeln ist dein Gehirn mehr als gefordert. Zum Glück hast du drei Fehlversuche und erst nach dem dritten wird abgerechnet. Genaugenommen wird berechnet – und zwar dein geistiges Alter in der Gedächtnisdisziplin.

Arithmetics

Wenn du geistig jünger bist als erwartet, dann versuche es doch mit der nächsten Disziplin, mit dem Rechnen. Eine einfache Rechenaufgabe wird gezeigt, allerdings ohne Rechenzeichen. Die vier möglichen Operationen werden symbolhaft für die Dauer einiger Sekunden eingeblendet. Du musst dir die Position der Rechenzeichen merken und schließlich den zugrunde liegenden Button auswählen. Dummerweise variieren die Positionen ständig. Und noch etwas kommt erschwerend hinzu: Die Zeit, die die Zeichen zu sehen sind, wird immer kürzer. Also bist du auch hier gezwungenermaßen irgendwann am Ende deiner Rechenkünste bzw. Auffassungsgabe angelangt und dein geistiges Alter in dieser Disziplin wird ermittelt.

Bei Arithmetics musst du dir die Position der Rechenzeichen merken und schließlich den zugrunde liegenden Button auswählen.

Concentration

Die letzte Übung fordert dein Konzentrationsvermögen. Drei Zahlen werden eingeblendet und du musst sie der Reihe nach antippen, von der kleinsten bis zur größten. Kein Problem denkst du? Doch, denn die Zahlen werden abgedeckt und dann vertauschen sie ganz fies auch noch die Positionen. Wenn dann vier, fünf oder noch mehr Zahlen im Spiel sind, geht es ans Eingemachte. Und wenn du deine drei Fehlversuche auch hier aufgebraucht hast, erfährst du dein Alter, was dein Konzentrationsvermögen betrifft.

Nach dem Training steht der echte Test an, darüber hinaus gibt es noch einen Blitzmodus und etliche Achievements. So wird dein Gehirn zum Beispiel mit 128 MB RAM bewertet, wenn du die ersten drei Level im Memory-Spiel fehlerfrei überstehst. „Almost Einstein“ bist du hingegen, wenn du die ersten zwölf Rechenaufgaben fehlerfrei schaffst. Dieser Bewertungsskala können wir uns anschließen, wobei wir nicht sicher sind, ob Einstein das geschafft hätte.

Nach dem Training steht der echte Test an, abschließend gibt es eine Bewertung des geistigen Alters.

Fazit

Zu schnell ist der Gehirntest durchgespielt. Klar, man kann ihn  immer wieder erneut spielen und versuchen, dabei geistig zu altern, aber irgendwann fehlt einfach die nötige Motivation dazu. Hinzu kommt, dass das Spiel kein Hingucker ist: Die optische Aufmachung  ist ebenso simpel wie die technische und auch die ständige Werbung nervt. Doch was soll die Jammerei, das Spiel ist kostenlos – also steht einem Versuch nichts im Wege.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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