So lÀsst du dir in Google Maps die aktuelle Geschwindigkeit oder die Begrenzungen anzeigen

12. April 2016 0 Kommentar(e)

In Here Maps funktioniert es, in teuren Navi-Apps ohnehin, in Google Maps indes noch nicht: Das Anzeigen der aktuellen Geschwindigkeit. Und somit die Warnung vor dem Übertreten derselben. Eine neue App schafft nun Abhilfe.

Die App nennt sich Velociraptor und sie ĂŒberlagert die Maps-App mit einem schwebenden Icon, das die Geschwindigkeitsbegrenzung fĂŒr die Straße zeigt, auf der du fĂ€hrst. Optional kannst du hier aber auch die aktuelle Geschwindigkeit deines Fahrzeugs anzeigen lassen.

Toleranz muss sein

Die Warnung kannst du natĂŒrlich mit einer Toleranzgrenze versehen. Die liegt zwischen 0 und 20%. WĂ€hlst du 20%, so darfst du im Ortsgebiet beispielsweise 60 km/h schnell fahren, ohne dass eine Warnung ausgegeben wird. Im Überlandverkehr wĂ€re das dann schon 120 km/h.

Einfache Bedienung

Die Bedienung ist Ă€ußerst einfach: App installieren, in den Bedienungshilfen (in den Einstellungen zum Abschnitt „System“ nach unten scrollen) den Dienst „Velociraptor“ aktivieren. Fertig.

Startest du das nÀchste Mal Google Maps, findest du das Geschwindigkeits-Icon im Fenster links oben. Es lÀsst sich aber per Drag and Drop an jede andere Stelle auf dem Bildschirm ziehen.

Ein paar Einstellungen vorgenommen und schon zeigt dir die App die erlaubte Geschwindigkeit in Google Maps an

Ein paar Einstellungen vorgenommen und schon zeigt dir die App die erlaubte Geschwindigkeit in Google Maps an

Puristische App

Die Einstellungen der App selbst sind minimalistisch. Du kannst die aktuelle Geschwindigkeit ausgeben oder die erlaubte. Bei der Geschwindigkeitseinheit kannst du zwischen km/h und mph wĂ€hlen und beim Darstellungsstil entscheidest du dich fĂŒr USA oder International. Ja, und dann kannst du noch die Toleranz einstellen. Wobei der Wert 20% auf kleinen Displays nur im Querformat erreichbar ist, da der Regler sonst aus dem Fenster hinausragt.

Unsere EinschĂ€tzung: Eine wirklich tolle App, die nichts kostet und einen deutlichen Mehrwert bringt. Zumindest solange, bis Google sich entscheidet, diese Funktion nachzurĂŒsten.

Die App kannst du hier herunterladen.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafĂŒr sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natĂŒrlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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