Report: Dieser smarte Spiegel zeigt dir die Wetterdaten und vieles mehr an!

Peter Mußler 15. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Report: Dieser smarte Spiegel zeigt dir die Wetterdaten und vieles mehr an! Kommentar(e)

Morgens wie ein ­Zombie ins Bad wandeln, um gleich wieder aufs Handy zu schauen, als wäre ein Arm nur fürs ­Smartpho­ne reserviert? Nein! Ein ­smartes Leben ist auch mit freien Händen denkbar. 

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„Internet der Dinge“ und „Smart Home“ – das sind beides keine Begriffe, die man zu allererst mit Do-it-yourself-Projekten in Verbindung bringt. Wir haben aber etwas gefunden, dass Smartness in den Bastelkeller bringt: den smarten Spiegel.

Im Badezimmer angebracht (in der Garderobe macht er wegen zu kurzer Verweildauer wenig Sinn), versorgt er einen bereits beim Start in den Tag mit wichtigen Informationen: Welche sind die neuesten Schlagzeilen? Wie wird das Wetter heute? Oder nach ganz harten Nächten: Welchen Tag haben wir? Endlich gehen Zähneputzen und Informieren ganz gemütlich zusammen.

Noch sind die Apps nicht so vielseitig, dass man den Spiegel wie einen Fernseher benutzen kann, auf den man Webseiten castet. Vielmehr wird das „Tablet hinter dem Verhör-Spiegel“, wie man die Vorrichtung nüchtern nennen könnte, zu einem kaum dynamischen Anzeigegerät. Eingeben kann man noch nichts – dazu müsste der Touch-Spiegel her oder eine fähige Sprachsteuerung. Wir haben dennoch Schritt Eins auf dem Weg dahin für Sie getestet.

In der Anleitung auf den nächsten Seiten finden Sie alle Stationen, die aus einem Spiegel und einem Tablet einen smarten Spiegel machen – plus Tipps zu den Bezugsquellen.

In 15 Schritten zum smarten Spiegel:

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Kosten:

Für einen teilreflektierenden Spiegel – auch Spionspiegel genannt – bezahlt man unabhängig von der Größe zwischen knapp 75 Euro (80 x 40 cm) und über 200 Euro (160 x 60 cm). Wir haben unseren Versuchsspiegel über diese Adresse bezogen: www.myspiegel.de/spionspiegel-pg-2102.html

Ein Tablet ist mit 7 Zoll Schirmdiagonale bereits ab 60 Euro zu haben. Es muss außer anzeigen nicht viel können. Mit noch nicht einmal 150 Euro wird der smarte Spiegel also bereits Wirklichkeit. Teurer geht natürlich immer.

Benötigte Materialien:

Semitransparentes Spiegelglas, Pappkarton (möglichst großflächig) und Doppelseitiges Klebeband

Was man an Werkzeug braucht:

Cuttermesser, Putzutensilien und eine stabile/unempfindliche Unterlage

Passende Apps:

 

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.