App-Review: FaceRig

Hartmut Schumacher 15. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: FaceRig Kommentar(e)
App-Review: FaceRig Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Du möchtest in die Rolle eines Dinosauriers schlüpfen? In die eines Pandas, einer Elfe oder eines Politikers? Alles kein Problem mit der App FaceRig. (kostenlos, mit erweiternden In-App-Käufen)

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FaceRig ist eine der mittlerweile recht zahlreichen Apps, die es dir ermöglichen, dein Gesicht in Echtzeit zu verändern. Allerdings geht die App dabei etwas weiter als einige ihrer Konkurrenten:

Einerseits kannst du mit FaceRig deinem Gesicht „Masken“ verpassen. Dabei handelt es sich teilweise um Aufsätze wie Bärte, Ohren und Brillen. Sowie etwa um virtuelle Schminke, die dein Gesicht beispielsweise in das eines Tigers oder eines Dämons verwandelt.

Noch spannender aber ist die Möglichkeit, „Avatare“ zu verwenden. Gemeint sind damit 3D-Figuren, die du in Echtzeit steuern kannst. Und zwar ganz einfach durch Kopfbewegungen und Mimik. Schaust du also beispielsweise zur Seite oder öffnest den Mund, dann tut der Avatar dasselbe. Zur Auswahl stehen unter anderem ein Panda, eine Elfe, eine Katze, ein Cheeseburger und Hillary Clinton.

Nicht zuletzt bietet die App eine Funktion zum Vertauschen von Gesichtern. Mit bis zu fünf Gesichtern kommt FaceRig dabei zurecht. Die Ergebnisse allerdings bleiben etwas hinter unseren Erwartungen zurück.

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Avatare teilen – und kaufen

Damit dies alles kein flüchtiges Vergnügen bleibt, kannst du dein maskiertes Gesicht oder aber die Avatare in Form von Fotos und Videos (samt Ton) festhalten – und diese Aufnahmen auch aus der App heraus beispielsweise per Messenger oder über soziale Netze mit deinem staunenden Freundeskreis teilen.

Prinzipiell ist das Benutzen der App kostenlos. Allerdings stehen dir dann nur sieben Avatare zur Auswahl. Möchtest du auch die anderen nutzen, dann musst du dafür „Credits“ ausgeben. Diese Credits erhältst du einerseits (in kleinen Mengen) für das regelmäßige Verwenden der App. Andererseits kannst du auch echtes Geld ausgeben, um Credits zu erwerben. 99 Cent kostet ein Avatar typischerweise. (Auf einigen Smartphones kommt man allerdings derzeit gar nicht erst soweit – weil die App beim Versuch, den internen Shop zu nutzen, abstürzt.)

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Fazit

FaceRig macht eine Menge Spaß. Die Anzahl der kostenlos nutzbaren 3D-Avatare ist allerdings so niedrig, dass schnell der Wunsch entsteht, dann vielleicht doch etwas Geld für zusätzliche Gesichtsverwandlungen auszugeben.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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