Tomb Raider I

Redaktion 18. April 2015 0 Kommentar(e)
Tomb Raider I Androidmag.de 5 5 Sterne

Gehen Sie mit Lara Croft auf die Suche nach einem Artefakt namens „Scion“. Dabei gilt es unter anderem eine Vielzahl an kniffligen Rätseln zu lösen.

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Nostalgie pur! So beschreibt man dieses Spiel vermutlich am kürzesten. Der Videospiel-Klassiker rund um Lara Croft kehrt nach 19 Jahren zurück und macht jetzt die mobilen Plattformen unsicher. Übrigens: Die iOS-App gibt es schon seit dem Jahr 2013. Für die Apple-Plattform ist sogar schon der zweite Teil verfügbar. Auf diesen müssen die Android-Anhänger vermutlich noch eine Weile warten. Für beide Plattformen gilt: Wie zum Trotz und für uns zum Glück wurden keine Änderungen an Erscheinungsbild und Gameplay vorgenommen.

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Altbackene Grafik

Im Jahr 1996 erschien der erste Teil der erfolgreichen Tomb Raider-Serie. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Charaktere lediglich aus kleinen Klötzen zusammengesetzt, damit sie auf den PCs überhaupt berechnet werden konnten. Heutzutage verfügen aber sogar Smartphones über mehr Rechenleistung, und deshalb dürfen wir das angriffslustige Frauenzimmer jetzt auch unterwegs bei seinen halsbrecherischen Unternehmungen begleiten. Um das Flair des Originals beizubehalten, haben die Entwickler selbst die Grafik kein bisschen verändert. Das freut alle Fans der Pixelgrafik.

Hüpfen - Auch für das Springen und vor allem für das richtige Timing beim Absprung gilt es rasch eine Gefühl zu entwickeln.

Hüpfen – Auch für das Springen und vor allem für das richtige Timing beim Absprung gilt es rasch eine Gefühl zu entwickeln.

Spektakuläre Stunts

Doch selbst wenn die Grafik in die Jahre gekommen ist – Lara ist das nicht. Die junge Archäologin kann nach wie vor waghalsige Sprünge ausführen und sich damit vor Abgründen retten oder Anhöhen erklimmen, die normalerweise unerreichbar sind. Und auch einen Rückwärtssalto mit den gezogenen Schießeisen oder eine Rolle für den schnellen Richtungswechsel bekommt Lara ohne große Anstrengungen immer und überall hin.

Eine schnelle Reaktionszeit ist auch bitter nötig, denn in den Katakomben lauern wilde Tiere, die sich nur durch rasches Handeln ausschalten lassen. Dabei stehen der jungen Dame ihre berühmten Handfeuerwaffen zur Verfügung.

Ballern - Mit den beiden Schießeisen kann sich Lara gegen Fledermäuse, Wölfe, Tiger und andere gefährliche Tiere behaupten.

Ballern – Mit den beiden Schießeisen kann sich Lara gegen Fledermäuse, Wölfe, Tiger und andere gefährliche Tiere behaupten.

Des Rätsels Lösung

Aber es darf nicht nur gesprungen und geschossen, sondern auch gerätselt werden. Und selbst bei den Rätseln gilt es zielsicher zu sein. Denn auch wenn die Lösung für das Weiterkommen nicht selten auf der Hand liegt, so sucht die bildhübsche Kämpferin schon mal jeden Quadratzentimeter einer Spielwelt ab, nur um einen einzigen Schalter zu finden, ohne den aber rein gar nichts weitergeht. Solche Such-Eskapaden ziehen das Spiel natürlich ungewollt in die Länge.

Steuerung: original, aber nicht originell

Ein Stolperstein, der für viel Frust sorgt, ist die sehr gewöhnungsbedürftige Steuerung. Die Entwickler wollten auch hier dem Original treu bleiben und haben daran nichts geändert. Leider geht diese Entscheidung zu Lasten der Spielbarkeit auf mobilen Geräten. Denn die langsame Steuerung von Lara macht eine schnelle Reaktion auf ein heranstürmendes Untier nicht selten unmöglich. Auch in Abschnitten, in denen man eigentlich möglichst schnell durch eine Tür entwischen sollte, ist man dadurch meist zum Scheitern verurteilt.

Sollten Sie ein Bluetooth-Gamepad ihr Eigen nennen, empfehlen wir den Griff zu diesem Controller, das hilft jedenfalls bei der Steuerung Laras.

Fazit

Tomb Raider übernimmt sowohl Grafik als auch Steuerung aus seinen Vorgängern für PC und Konsolen. Somit erhalten Fans des Spiels einen exakten Nachbau, der nun in der Hosentasche Platz findet und überall mitgenommen werden kann. Leider wurden bei der Steuerung nicht die Möglichkeiten eines Touchscreens ausgereizt, was ab und an ein wenig Frustration zeitigt.

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