So einfach geht´s: Mit einer Drohne und vier „Gartenleuchten“ das eigene Heim überwachen

7. November 2016 Kommentare deaktiviert für So einfach geht´s: Mit einer Drohne und vier „Gartenleuchten“ das eigene Heim überwachen Kommentar(e)

Genaugenommen ist es naheliegend: Wenn wir mit einer Drohne schon über dir Grenzen unseres Gartenzauns blicken können, dann können wir sie auch wohl einsetzen, um unseren eigenen Garten zu überwachen.

Sunflower Labs bietet Hausüberwachung per Drohne (Foto: Sunflower Labs)

Sunflower Labs bietet Hausüberwachung per Drohne (Foto: Sunflower Labs)

Natürlich können wir mit einer Drohne keinen ununterbrochenen Aufklärungsflug absolvieren, da wäre der Saft bald alle. Aber wenn eine Bedrohung droht, ist die Drohne sofort startklar. Sprich, wenn Bewegungssensoren verdächtige Bewegungen oder Geräusche vermelden, startet die Drohne umgehend zu einem Aufklärungsflug rund um das Eigenheim …

… und stellt hinterher fest, dass die Katze auf der Jagd nach einer Maus war. Das wird uns als Video auch übermittelt. Wenig spannend, also schicken wir sie eben wieder zu Boden und erklären ihr, dass eine Katze in Zukunft kein Bedrohungsszenario darstellt. Die Drohne verspricht, sich zu bessern – sie lernt also dazu.

Vier Leuchtstäbe und eine Drohne

Das System besteht aus vier Sensorstäben mit aufgesetzten Leuchten, die du einfach irgendwo rund ums Haus in den Boden steckst. Sie sehen aus wie ganz normale solarbetriebene Gartenleuchten und das sind sie ja auch, in ihrer zweiten Funktion. In der ersten melden sie über 360-Grad-Sensoren aber alles, was verdächtig ist.

Das Hausüberwachungssystem besteht aus einer Drohne und vier Sensorstäben, die auch als Gartenleuchten dienen (Foto: Sunflower Labs)

Das Hausüberwachungssystem besteht aus einer Drohne und vier Sensorstäben, die auch als Gartenleuchten dienen (Foto: Sunflower Labs)

Sie melden natürlich auch, wenn etwa der Partner nach Hause kommt. Der ist zwar nicht verdächtig, aber man kann dennoch auf dieses Ereignis reagieren und zum Beispiel die Helligkeit des Lichts erhöhen. Sollte sich beim nächsten Mal der Eindringling als Fuchs entpuppen, kann man ihn durch blinkendes Warnlicht und Signaltöne in die Flucht schlagen. So wie zum Beispiel auch den Ex-Partner oder den Gerichtsvollzieher.

Mit Infrarot…

Als Pilot muss man sich nicht ausbilden lassen, um die Drohen fliegen zu können, sie fliegt automatisch dorthin, wo die verdächtigen Aktivitäten erkannt wurden. Übrigens auch nächtens, wenn es dunkel ist. Doch ihre hochauflösende Kamera mit Infrarotlicht sorgt selbst bei Dunkelheit für erkennbare Bilder.

Noch ist das fliegende Sicherheitssystem nicht verfügbar, aber man kann es vorbestellen. Ausgeliefert wird 2017. Leider werden alleine für die Reservierung 25 Dollar fällig. Die werden zwar refundiert, aber auch nur, wenn das Unternehmen, das hinter der Drohne steht (Sunflower Labs)  inzwischen nicht Pleite gegangen ist. Ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber nicht vollkommen auszuschließen.

Hier noch ein Produktvideo:


Quelle: Sunflower Labs via Digital Trends

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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