Genial: So macht sich Google die neue 3D-Touch-Technik vom iPhone zunutze

Hartmut Schumacher 3. Februar 2016 0 Kommentar(e)

Endlich gibt es einen sinnvollen Verwendungszweck für die 3D-Touch-Technik auf dem iPhone. Der sich zudem auch auf Android-Smartphones verwirklichen lässt.

 

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Auf dem iPhone, aber auch auf Android-Smartphones kann die Google-Suchfunktion dich mit amüsanten Fragen und Antworten versorgen.

Auf dem iPhone, aber auch auf Android-Smartphones kann die Google-Suchfunktion dich mit amüsanten Fragen und Antworten versorgen.

Google hat eine amüsante Weise gefunden, um die 3D-Touch-Technik vom iPhone zu verwenden. Diese Technik, die auf den iPhone-Modellen „6s“ und „6s Plus“ vorhanden ist, ermöglicht es, unterschiedliche Funktionen aufzurufen, abhängig davon, wie stark man den Bildschirm antippt. Apps verwenden diese Technik oft, um ein Kontextmenü erscheinen zu lassen – ähnlich wie beim Verwenden der rechten Maustaste auf dem PC. Auch in der Android-Welt gibt es bereits Smartphones, die diese Technik einsetzen, beispielsweise das „Mate S“ von Huawei und das „Axon Mini“ von ZTE.

Bitte, bitte, benutzt unsere tolle neue Funktion

Im Dezember 2015 hat Apple eine E-Mail an die iOS-Entwicklergemeinschaft geschrieben, in der das Unternehmen die Entwickler dazu ermuntert, diese Technik in ihren Apps einzusetzen. Mit Erfolg: Mittlerweile gibt es mehr als 70 Apps, die 3D Touch verwenden.

Der frischste Neuankömmling: die „Google“-Such-App. In der neuesten Version dieser App kannst du durch starkes Antippen des Google-Logos eine Funktion namens „I’m Feeling Curious“ erscheinen lassen. Wenn du diese Funktion aufrufst, dann zeigt die App eine zufällig ausgewählte Frage und die dazugehörige Antwort an (in englischer Sprache). Meist handelt es sich dabei um nicht unbedingt wichtige, aber amüsante Tatsachen. Beispielsweise die Antworten auf die Fragen: „Wann wurde die erste Web-Site veröffentlicht?“, „Sind Kartoffelschalen gesund?“, „Welches ist das kleinste Land der Welt?“ und „Welche Farbe lässt Hungergefühle entstehen?“

Amüsante Fragen und Antworten auch für Android-Smartphones

Android-Anwender müssen sich jedoch nicht zurückgesetzt fühlen. Denn sie können diese Fragen und Antworten ebenfalls abrufen – und zwar auf dem „Google Now“-Bildschirm. Zu diesem Zweck kannst du dort einfach die Suchbegriffe „I’m feeling curious“, „fun facts” oder “random facts” eingeben – oder diktieren.

Damit diese Suchanfragen tatsächlich die gewünschten amüsanten Tatsachen erscheinen lassen, musst du allerdings die Sprache, die „Google Now“ für die Suchen verwendet, von Deutsch auf Englisch umstellen. Das erledigst du, indem du die „Google“-App startest, dort im Hauptmenü den Eintrag „Einstellungen“ aufrufst und schließlich auf die Schaltfläche „Sprache für die Suche“ tippst.

Um in den Genuss der unterhaltsamen Fakten zu kommen, musst du in der „Google Now“-App die Sprache für die Suchanfragen von Deutsch auf Englisch umstellen.

Um in den Genuss der unterhaltsamen Fakten zu kommen, musst du in der „Google Now“-App die Sprache für die Suchanfragen von Deutsch auf Englisch umstellen.

Quellen: Google-App im Google Play Store, Google-App im iOS-App-Store

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.