Googles Blick in die Zukunft: künstliche Intelligenz, Cloud und Co.

Heiko Bauer 29. April 2016 0 Kommentar(e)

Jedes Jahr bringen Larry Page und Sergey Brin in Googles offiziellem Blog den „Founder’s Letter“ heraus. Darin beschreiben sie den Aktionären ihre Visionen für die Zukunft des Unternehmens. Dieses Jahr stammt der Ausblick allerdings nicht von ihnen.

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Sundar Pichai, Senior Vice President von Google, hat im Juni 2014 das Projekt „Android One“ vorgestellt. In den nächsten Wochen wird Google dieses Projekt neu starten und sich dabei auch auf noch preiswertere Smartphones konzentrieren. (Foto: Google)

Sundar Pichai (Foto: Google)

Da der Konzern letztes Jahr zu Alphabet und Google zum Tochterunternehmen mit Sundar Pichai als Geschäftsführer geworden ist, haben die Unternehmensgründer diesem das Wort überlassen.

Möbelstück am Handgelenk

Zum Thema Android und Virtual Reality beginnt er damit, dass Computernutzung vor einem Jahrzehnt noch zwangsläufig bedeutete, vor einem Monitor an einem Schreibtisch zu sitzen. Darauf oder darunter stand ein großer Kasten mit der Recheneinheit. Heute kann die Technik so klein sein, dass der komplette Computer in die Handfläche oder gar ans Handgelenk passt. Pichai schreibt von 1,4 Milliarden durchgehend aktiven Android-Geräten, Tendenz steigend. Den nächsten Schritt sieht er nun darin, das Konzept des »Gerätes« verblassen zu lassen und durch künstliche Intelligenz zu ersetzen, die uns durch den Tag hilft.

Das große Geschäft nach Onlinesuche und Werbung erhofft sich Pichai durch die Cloud. Er glaubt, dass das maschinelle Lernen, also die Fähigkeit von Computern, sich durch Erfahrung weiterzuentwickeln, das entscheidende Plus des Unternehmens gegenüber der Konkurrenz sein wird.

Suchen heute, denken lassen morgen, Datenwolke übermorgen

Trotzdem steht für Pichai das Suchmaschinengeschäft als Googles Kerngeschäft und Haupteinnahmequelle auch künftig an erster Stelle. Als nächsten Schritt beschreibt er hier »Search and Assistence«. Die Google-Dienste sollen den Nutzer in nahtloser Zusammenarbeit unterstützen, indem sie dessen Bedürfnisse durch Auswertung von Handlungszusammenhängen und aktueller Situation automatisch erkennen. Hier kommt dann bereits die künstliche Intelligenz ins Spiel.

In dem langen Brief stehen noch weitere interessante Gedanken Pichais. Klar wird allerdings, dass Google die Zukunft in wenigen Bereichen sieht. Android und Virtual Reality werden stetig weiterentwickelt, der nächste Schritt wird die künstliche Intelligenz. Später soll dann die Cloud zum großen Geschäft werden.

Quellen: Google, Androidheadlines

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