Im Test: Gigaset GS160

Peter Mußler 11. Juli 2017 Kommentare deaktiviert für Im Test: Gigaset GS160 Kommentar(e)

Gigaset ist zurück, und das mit einem Gerät für kleines Geld. So viel Smartphone bekommt man für deutlich unter 150 Euro. 

Unbenannt-1

Der Name Gigaset dürfte in vielen deutschen Haushalten noch präsent sein – in Form eines schnurlosen Festnetztelefons. Das stirbt jedoch langsam aber sicher aus. Der gute Name hingegen soll weiterleben, und zwar dank einer deutschen Firma, die ihn in die echte Mobilwelt hinübergerettet hat. Mit deren neuestem Modell, dem GS160 besteht auch wieder die Chance auf großflächige Verbreitung – und das wegen ganz bestimmter Qualitäten: Auf der Habenseite steht neben dem kleinen Preis von weit unter 150 Euro ein auf der Rückseite angebrachter Fingerprintsensor (der gut funktioniert, wenn auch nicht perfekt), ein HD-Display, das für ausreichende Schärfe sorgt und auch für gute Testwerte bei der Helligkeitsmessung gut ist und ein Gehäuse, dessen Form sich gut in die Hand schmiegt und dessen Materialien trotz Kunststoff auf der Rückseite nicht billig wirken oder einen Film von Handschweiß ansetzen. Unter dem abnehmbaren Rückenteil sitzt übrigens ein wechselbarer Akku – das ist nicht immer so, wenn der „Deckel“ abnehmbar ist. Man könnte die Batterie im Bedarfsfall ersetzen. Deren Manko ist übrigens weniger die Stand- als vielmehr die Ladezeit. Ein Schnellladegerät wäre daher sinnvoll. Auch keine Stärke des günstigen Geräts: die Kamera. Das ist aber in dieser Preisklasse einfach nicht zu erwarten, da Linse und Chip vergleichsweise teuer sind. Ähnlich verhält es sich beim Prozessor, der mit einem RAM von einem Gigabyte natürlich keine Wunder verbringen kann. Die 16 GB des Festspeichers gehen hingegen in Ordnung, da man sich diese sehr günstig per SD-Karte erweitern kann.

Dual-SIM und Wechselakku

Unter der Abdeckung verbergen sich das wechselbare Akku-Pack, ein SD-Slot und zwei SIM-Kartenplätze.

t

 

daten

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
Pete_Mag_bw_160

Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.

Kennst du schon unsere Magazine?

Alle Magazine anzeigen