Technik: ZTE Blade V7 SilberrĂŒcken

Martin Reitbauer 28. August 2016 0 Kommentar(e)

Schon seit dem Jahr 2010 stellt ZTE unter dem Namen „Blade“ leistbare Android-Smartphones der Mittelklasse her. Seit einigen Wochen ist der jĂŒngste Spross der Familie erhĂ€ltlich – fĂŒr Fußballfans sogar in einer Borussia-Mönchengladbach-Edition.

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Gladbach und Peking rĂŒckten im Mai dieses Jahres ein StĂŒckchen nĂ€her zusammen, als der Smartphone-Riese ZTE dort zum ersten Mal als Co-Sponsor eines deutschen Fußballteams auftrat. Im GepĂ€ck hatten die Chinesen ein ganz besonderes StĂŒck Hardware – das neue Blade V7 mit Borussia-Logo auf der RĂŒckseite.

Mittelklasse in Metall

Bei dem neuen GerĂ€t (das natĂŒrlich auch ohne Vereins-Branding erhĂ€ltlich ist) handelt es sich um einen typischen Vertreter der Mittelklasse zu einem Preis von knapp 250 Euro UVP. Äußerlich punktet es mit einem flachen, handlichen und leichten GehĂ€use, das zum Großteil aus Aluminium gefertigt ist. Nur die Abdeckungen an der oberen und unteren RĂŒckseite bestehen aus Kunststoff in derselben Farbe.

Unter der Haube werkelt ein Achtkern-Prozessor des Herstellers Mediatek (dessen Produkte sich in vielen gĂŒnstigen Android-GerĂ€ten finden). Das Blade V7 ist damit fĂŒr Alltagsaufgaben gut gerĂŒstet – Apps starten einigermaßen flott. Bei anspruchsvollen 3D-Spielen kommt das GerĂ€t aber schnell ins Schwitzen.

Der Bildschirm des Blade V7 misst 5,2 Zoll und löst mit Full HD (1080p) auf – ein Upgrade gegenĂŒber dem VorgĂ€ngermodell, bei dem die Auflösung nur 720p betrug. Verbessert wurde auch die maximale Helligkeit des Displays, die nun fĂŒr ein Smartphone dieser Preisklasse ganz beachtlich ist.

Die unter dem Bildschirm angebrachten Navigationsbuttons sorgen anfangs fĂŒr Verwirrung: Die SchaltflĂ€chen „ZurĂŒck“ und „Übersicht“ sind nicht mit Symbolen versehen, sondern durch leicht verwechselbare, blaue PĂŒnktchen markiert. Die physischen Knöpfe fĂŒr LautstĂ€rke und Ein-Aus haben dafĂŒr einen angenehm prĂ€zisen Druckpunkt und sitzen fest ohne zu klappern.

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Dual-SIM

Die Ausstattung mit zwei SIM-Karten-EinschĂŒben findet auch hierzulande immer weitere Verbreitung – das Blade V7 erweitert das Angebot an entsprechenden GerĂ€ten. Ein ausziehbarer Schlitten (siehe Bild rechts) nimmt ­entweder zwei Nano-SIM-Karten oder eine SIM und eine microSD-Karte auf – beides gleichzeitig (also zwei SIMs plus Speichererweiterung) geht nicht. NĂŒtzlich ist Dual-SIM zum Beispiel, wenn Sie zeitgleich unter einer privaten und einer beruflichen Nummer erreichbar sein wollen oder in einem Gebiet mit Funklöchern wohnen und deshalb zwei Netze nutzen wollen.

Bei den Laufzeiten verdient sich das Blade V7 in unserem Test leider keine Lorbeeren. FĂŒnf Stunden ließen sich damit Videos streamen, 3:40 Stunden 3D-Spiele zocken und neun Stunden im Internet surfen. Die rĂŒckseitig angebrachte 13 MP-Kamera liefert bei gutem Licht scharfe Bilder mit ausgewogenen Farben. In dunkler Umgebung macht sich grobkörniges Rauschen breit, das sich allerdings gleichmĂ€ĂŸig verteilt und so weniger stört.

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Martin Reitbauer   Chefredakteur

Als Chefredakteur von Android Magazin und ANDROID APPS sowie als Redakteur der Plattform-agnostischen Zeitschrift SMARTPHONE ist Martin hauptsĂ€chlich mit den Print-Magazinen des Verlags hinter androidmag.de beschĂ€ftigt. Ab und an bleibt dennoch Zeit fĂŒr einen Blog-Artikel. Neben Android gilt seine Begeisterung GNU/Linux und freier Software ganz allgemein.

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