Places I’ve Pooped

Michael Derbort 21. September 2014 3 Kommentar(e)
Places I’ve Pooped Androidmag.de 1 1 Sterne

Wer kann sich schon merken, wo er/sie bereits überall hin gekackt hat? Das ist eine durchaus wichtige Frage. Denn nicht immer möchte sich der geneigte Kackende an den Orten seiner Taten erneut einfinden. Zum Glück gibt es Smartphones und diese Nobelpreis-verdächtige App. (kostenlos, ohne In App Käufe).

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Die sanften Klänge der Analflöte

Jeder kennt sicher dieses Problem: Eine Arbeitsstelle wird ausgeschrieben, die genau unseren Vorstellungen entspricht. Eilends geht es an den Computer, die Bewerbung wird geschrieben – diesmal übertreffen wir uns selbst – es kommt zum ersehnten Bewerbungsgespräch und dann vor dem Sitz der Firma erkennen wir: Mist, da hab ich doch den 3-Pfund-Senfgas-Koffer nach einem Brokkoli-Wettessen losgelassen. Mit dieser App wäre das nicht passiert. Da hätten wir uns den Stress und die Portokosten für die Bewerbung auch genauso gut sparen können.

Das könnte zumindest ein Szenario sein, das dem etwas eigenartigen Gemüt des Programmierers entsprungen sein mag. Jedenfalls können wir fortan nach erfolgter Anmeldung auch für die NSA zugänglich hinterlegen, wo wir es wieder haben krachen lassen. Übrigens auch mit Bewertung und der Option, das alles in Facebook zu posten. Man stelle sich vor: Die Freunde sehen auf Facebook, dass der kleine Michi im Einkaufszentrum einen 5-Sterne-Koffer abgesetzt hat. Mit einem eingebundenen Foto lässt sich die Reaktion der Leute auf dieses Ereignis auch trefflich dokumentieren.

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Infantile Biogas-Spielchen

Nun, gewöhnen wir uns daran, dass wir in einer schönen neuen Technik-Welt wohnen, in der wir mittlerweile sogar Smartphone-gestützt „poopen“ können. Bald können wir uns sicherlich auch die Nachfolge-Apps „Places I’ve Pissed“ und „Places I’ve Puked“ herunterladen. Ich wüsste noch einen schönen Nachfolger: „The Place I’ve Lost My Last Brain Cell“.

Es mag tatsächlich eine bestimmte Unterart des Homo Sapiens geben, die solcherlei Freizeitbeschäftigungen im höchsten Maße erheiternd finden, GPS-gestützt die Abwurfstelle zu ermitteln um dann genau diesen Quadranten mit einer Duftmarke zu kennzeichnen – übrigens durch antippen der Schaltfläche „Bombs away“.

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