Sup

10. Oktober 2014 0 Kommentar(e)
Sup Androidmag.de 4 4 Sterne

Einfach nur Sup – mehr nicht. Das genügt für die neueste Social-Sharing-App: Mit ihrer Hilfe leihst du dir die Kamera jedes anderen Anwenders für 10 Sekunden aus (kostenlos, ohne In-App-Käufe).

sup

Dabei dreht die App den Spieß gewissermaßen um. Nicht du stellst Fotos in das soziale Netzwerk, sondern du musst warten auf eine Anfrage.

Die Idee ist genial: Du kannst dir quasi die Kamera eines Teilnehmer dieses sozialen Netzwerks zehn Sekunden lang ausleihen. In dieser Zeitspanne filmt er für dich seine Umgebung. Dabei kannst du ihn sogar steuern: Per Fingerwisch nach rechts oder links teilst du ihm mit, in welche Richtung er sich mit der Kamera drehen soll. Wenn du neugierig bist, kannst du von ihm auch ein Selfie anfordern.

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Zeig mir, was du siehst!

Du schaust mit deinem Handy gewissermaßen durch die Kamera des Partners und siehst das, was auch er sieht – und dies möglicherweise tausende Kilometer weit von deinem Standort entfernt. Umgekehrt kann auch von dir jemand die Kamera anfordern. Dann lässt du ihm kurz an deinem Leben teilnehmen und zeigst ihm die schönsten Plätze in deiner Umgebung.

Das Konzept hinter Sup ist insofern interessant, weil definitiv Interesse bestehen muss, damit wir jemandem die Fotos zeigen. Wir teilen sie nicht ungefragt mit Gott und der Welt. Nein, wir schicken Sie nur demjenigen, der sie sehen möchte. Dabei wird auch nichts gespeichert, es wird nur gestreamt.

2014-09-13 16.38.28

Fazit

Von der Idee her ist diese App einfach toll. Ob das einmalige Konzept einer genügend großen Verbreitung dieser App entgegensteht oder nicht, muss sich erst noch zeigen.  Im Moment ist die Community noch zu klein.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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