VVVVVV

Hartmut Schumacher 3. Juli 2014 0 Kommentar(e)
VVVVVV Androidmag.de 5 5 Sterne

„VVVVVV“ – ein Plattformspiel mit Retro-Charme und unkonventioneller Steuerung – hat endlich seinen Weg vom PC auf das Smartphone gefunden. (2,45 Euro, ohne In-App-Käufe)

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„VVVVVV“ gehört zum Genre Plattformspiele – das in Deutschland auch unter dem Namen „Jump ’n’ Run“ bekannt ist. Allerdings ist dieser Ausdruck in diesem Fall nicht wirklich zutreffend. Denn die Hauptfigur des Spiels – der Raumschiff-Captain Viridian – kann zwar rennen, nicht aber springen. Stattdessen ist sie in der Lage, die Schwerkraft umzukehren. Um also ein Hindernis auf dem Boden zu überwinden, kannst du die Schwerkraft umschalten, so dass du nach oben fällst und dann an der Zimmerdecke weiterlaufen kannst. Das erfordert etwas Eingewöhnung, sorgt aber auch dafür, dass das Spiel sich von seinen unzähligen Konkurrenten deutlich abhebt.

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Unendlich viele Leben

VVVVVV hat einen recht hohen Schwierigkeitsgrad – und ist nichts für Spieler, die leicht zu frustrieren sind. Quasi als Ausgleich dafür steht dir jedoch eine unbegrenzte Anzahl von Bildschirmleben zur Verfügung. Und strategisch geschickt verteilt in den diversen Leveln befinden sich Kontrollpunkte. Wenn die Spielfigur ein Leben verliert, dann kehrt sie automatisch zum zuletzt erreichten Kontrollpunkt zurück. Das erlaubt es dir, ohne Risiko verschiedene Methoden auszuprobieren, einen Level zu meistern.

Die Grafik von VVVVVV orientiert sich an Spielen für den 80er-Jahre-Heim-Computer Commodore 64. Dementsprechend ist sie relativ simpel – aber nicht hässlich. Und auch die Hintergrundmusik ähnelt auf gekonnte Weise den Spiele-Soundtracks aus dieser Zeit.

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Fazit

Die ungewöhnliche Steuerungsmethode und die raffiniert entworfenen Level sorgen bei VVVVVV für ein herausforderndes und langanhaltendes Spielvergnügen.

Video


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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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