Grave Mania: Undead Fever

8. Juli 2013 0 Kommentar(e)
Grave Mania: Undead Fever Androidmag.de 4 4 Sterne

In Grave Mania musst du Untote bestatten. Dafür bekommst du Geld, mit dem du dein Bestattungsinstitut auflevelst (kostenlos).

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1948: In einer kleinen Stadt namens Pastryport backten die Bäcker eine perfekte Torte, deren Rezept für immer ein Geheimnis blieb. Dennoch waren die Menschen bereit, für den Kuchen alles zu bezahlen – und sie bezahlten auch: denn jeder, der einen Bissen nahm, wurde in einen Zombie verwandelt.

Natürlich ist niemand geringerer auserkoren, die Welt vor den Untoten zu retten, als du, großer Meister. Dabei ist das was du machst, recht trivial und alltäglich, wenngleich nicht gerade angesehen: Du bist Totengräber oder sagen wir es vornehmer, du führst ein Bestattungsinstitut. Und du hast die Möglichkeit den Untoten zu ihrem ewigen Seelenheil zu verhelfen.

Die Zombies warten auf Ihre Bestattung – was dir wiederum Geld bringt. Zu lange darfst du dir beim Vorbereiten auf das Bestatten nicht Zeit lassen, sonst wachen Sie auf und sind lästig.

Die Zombies warten auf Ihre Bestattung – was dir wiederum Geld bringt. Zu lange darfst du dir beim Vorbereiten auf das Bestatten nicht Zeit lassen, sonst wachen Sie auf und sind lästig.

Formalin als Zauberformel

Dazu musst du sie ordentlich bestatten und zuvor in ein Säurebad legen. Danach kommen sie auf die Knochenbank, wo ihre Gebeine ausgerichtet werden und erst dann geht es ab zur Schminkstation und schließlich in den Sarg. Nachdem es in Pastryport so viele Zombis gibt, kannst du richtig reich werden, wenn du viele Zombies bestattest, denn für jeden Untoten gibt es Geld. Mit dem Geld kannst du dein Institut aufleveln – neue Stationen hinzukaufen bzw. alte erneuern. Eine neue Knochenbank arbeitet viel schneller und neues Formalin reinigt die hübschen Burschen noch zuverlässiger.

Auf der Knochenrichtbank werden die Knochen der Untoten gerade gerichtet.

Auf der Knochenrichtbank werden die Knochen der Untoten gerade gerichtet.

Jede Menge Mikro-Spiele

Wie die Reihenfolge der Bestattung abläuft wird dir vorgegeben. Du musst nur darauf achten, dass die Untoten nicht aufwachen. Das tun sie dann, wenn du sie zulange warten lässt. Also kann schon mal ein wenig Stress aufkommen, zumal auch einige Sonderwünsche zu erfüllen sind. So musst du die Formalinfläschen exakt mit der richtigen Menge befüllen oder Zombies glücklich machen, indem du ihnen passende Kleider verpasst. Im Fütter-Mikrospiel musst du herausfinden, was Zombies gerne essen und im Voodoo-Mikrospiel untersuchst du die Zombiekörper mit deinem Geisterdetektor auf böse Geister.

Für das erworbene Geld kannst du dir spezielle Stationen kaufen, z.B. eine Superknochenrichtbank.

Für das erworbene Geld kannst du dir spezielle Stationen kaufen, z.B. eine Superknochenrichtbank.

Einfache Untotensteuerung

Die Navigation ist simpel: Du tippst auf einen Zombie und ziehst in zur gewünschten Station. Danach tippst du auf die Station um die nette Totengräberin anzuweisen mit dem Bestattungsprozess fortzufahren. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge und dass du dir nicht zu viel Zeit lässt. Nebenbei musst du wertvolle Gegenstände wie Filmspulen und herumliegende Körperteile einsammeln. Sie bringen dir später einen Bonus.

Das Spiel ist werbefinanziert, die Werbung kannst du durch den Erwerb der Vollversion für rund 1,50 Euro jedoch verbannen.

Vier bestattete Zombies haben immerhin beinahe 700 Dollar gebracht.

Vier bestattete Zombies haben immerhin beinahe 700 Dollar gebracht.

Fazit

Grafisch ist Grave Mania ein Leckerbissen, wenngleich dieses Wort nicht so recht zur gruseligen Thematik passen will. Aber die Entwickler von Big Fish Games haben sich nicht lumpen lassen und ein comic-haftes Zombie-Adventure gezeichnet, das für einige Zeit Spaß macht, auch wenn es darum geht, Untote endgültig unter die Erde zu bringen.

Video

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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