Stickman Tennis

29. Mai 2013 0 Kommentar(e)
Stickman Tennis Androidmag.de 4 4 Sterne

Unser Strichmännchen hat schon viel erlebt, nun steht ihm eine glänzende Karriere als Tennisprofi bevor (kostenlos).

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Wirst du aus dem Spiel gegen Novak Doctovic als Sieger vom Platz gehen? Du bist immerhin kein Geringerer als Roger Faderer. Klarer ist da schon der Ausgang der Partie von Andy Marruy gegen Philipp Kehlschreiber. Egal, für welches Alter Ego und welchen Kontrahenten du dich entscheidest, du kannst dich kaum auf die Spielstärke der realen Protagonisten und deren Platzierung in der Rangliste verlassen – du musst selbst gut spielen, um zu gewinnen.

Übung macht den Tennismeister

Und das will zunächst einmal trainiert sein. Immerhin schlägst du den Ball ja nicht nur normal zurück, sondern gibst ihm einen Topspin mit oder du spielst einen Lob oder einen Slice, ganz wie du es in der jeweiligen Situation für richtig hältst.

Für jede dieser Schlagvarianten gibt es einen eignen Button. Deine Aufgabe: Ihn zur richtigen Zeit zu drücken und rechtzeitig wieder loszulassen. Ob du den Schlag zu spät oder zu früh ausgeführt hast, wird dir übrigens live mitgeteilt. Also kannst du dein Timing auch optimieren.

Ob du den Schlag zu spät oder zu früh ausgeführt hast, wird dir übrigens live mitgeteilt. Also kannst du dein Timing auch optimieren.

Ob du den Schlag zu spät oder zu früh ausgeführt hast, wird dir übrigens live mitgeteilt. Also kannst du dein Timing auch optimieren.

Du bestimmst die Richtung

Aber es gibt noch einen weiteren Navigationsbutton: ein virtuelles Steuerkreuz. Mit diesem kannst du dem Ball kurzfristig die passende Richtung und Stärke verleihen. Ist die gegnerische Hälfte rechts offen, ziehst du vor dem Schlag das Steuerkreuz also nach rechts.

Und wie kommst du überhaupt zum Ball – oder in dessen Nähe? Das geht automatisch, dein Strichmännchen antizipiert die Schlagrichtung des Gegners und läuft schon mal dorthin, wo der Ball landen wird. Ist dir das zu langweilig, kannst du auch auf einen manuellen Modus umstellen. Dann aber geht es richtig zur Suche. Da hast du alle Hände voll zu tun: Laufen, Schlagvariante wählen und rechtzeitig tippen und loslassen.

Die Spieler kannst du dir anhand verschiedener Kriterien aussuchen.

Die Spieler kannst du dir anhand verschiedener Kriterien aussuchen.

Szenenwiederholung in der Theorie

Und wenn du mal den Ball verfehlst, kannst du ihn immerhin noch einmal Revue passieren lassen. Mithilfe der sogenannten Time Machine sollte man die Wiederholung des letzten Fehlschlags zu sehen bekommen, zumindest in der Theorie. In der Praxis hat dies im Test kein einziges Mal geklappt. Im Gegenteil, das Spiel hängte sich auf.

Auch sonst ist es nicht ganz sauber programmiert. Immer wieder Hänger und Abstürze. Schade, denn abgesehen von diesen Mankos ist das Spiel recht ansprechend. Immerhin kannst du in drei Schwierigkeitsstufen antreten, hast von Hartplatz über Sand und Gras zehn verschiedene Beläge zur Verfügung, kannst deine Leistung mithilfe einer Ballmaschine steigern, 64 verschiedene Turniere mit fünf Schwierigkeitsstufen und unterschiedliche Anzahl von Runden spielen und last but not least Trophäen sammeln und dich in der Weltrangliste nach oben spielen.

Und wenn du mal den Ball verfehlst, kannst du ihn immerhin noch einmal Revue passieren lassen. Mithilfe der sogenannten Time Machine sollte man die Wiederholung des letzten Fehlschlags zu sehen bekommen, zumindest in der Theorie.

Und wenn du mal den Ball verfehlst, kannst du ihn immerhin noch einmal Revue passieren lassen. Mithilfe der sogenannten Time Machine sollte man die Wiederholung des letzten Fehlschlags zu sehen bekommen, zumindest in der Theorie.

Fazit

Ein wenig unrund ist diese Tennissimulation noch. Grafisch durchaus auf Höhe der Zeit, aber sehr speicherhungrig. So passiert es schon mal, dass du einen Button tippst, ohne dass dies irgendeine Reaktion zeitigt. Dabei sollst du ja gerade als Tennisprofi möglichst schnell reagieren. Auf einem schnellen Handy hast du sicher jede Menge Spielspaß. Ausprobieren ist insofern Pflicht.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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