Plague Inc.

Hartmut Schumacher 27. Juli 2014 0 Kommentar(e)
Plague Inc. Androidmag.de 4 4 Sterne

„Plague“ bedeutet „Seuche“. Geht es bei dem Spiel „Plague Inc.“ also um ein heldenhaftes Ärzte-Team, das sich bemüht, die Ausbreitung einer Infektionskrankheit zu verhindern? – Nein. Ganz im Gegenteil. (kostenlos, mit erweiternden In-App-Käufen)

Plague Inc - Titelbild

In dem Spiel „Plague Inc.“ hast du die Aufgabe, eine ansteckende Krankheit zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass sie die gesamte Weltbevölkerung tötet.

Die „DNS“-Punkte, die du während des Spielens erhältst, kannst du dazu verwenden, die Eigenschaften und Fähigkeiten der Krankheit zu verändern. So ist es unter anderem möglich, die Übertragungsarten und die Symptome zu beeinflussen. Dabei musst du die gegenwärtige Ausbreitungssituation berücksichtigen. Hat die Krankheit also beispielsweise Schwierigkeiten damit, sich in Skandinavien durchzusetzen, dann musst du dafür sorgen, dass die Krankheitserreger widerstandsfähiger gegen Antibiotika und gegen niedrige Temperaturen werden. Um dagegen den afrikanischen Kontinent flächendeckend zu erobern, solltest du die Erreger resistent gegen hohe Temperaturen werden lassen und sie in die Lage versetzen, Insekten leichter zu infizieren.

Plague Inc - 01

Die kostenlose Version von „Plague Inc.“ erfordert viel Geduld, weil das Spielgeschehen relativ langsam abläuft. Für 0,82 Euro kannst du die Vollversion erwerben, die nicht nur die Anzeigen ausschaltet, sondern die es dir auch ermöglicht, die Zeit schneller verstreichen zu lassen und weitgehender in die DNS der Krankheit einzugreifen. Darüber hinaus stehen einige ebenfalls kostenpflichtige Erweiterungsmodule mit zusätzlichen Krankheitsarten und Ausgangsszenarien zur Verfügung.

Plague Inc - 02

Fazit

„Plague Inc.“ ist ein faszinierendes Strategiespiel – für Anwender, die keine moralischen Bedenken dagegen haben, die Weltbevölkerung virtuell auszulöschen.

Video


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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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